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Zahl der "App-Süchtigen" steigt

Die Intensivnutzer von Mobil-Software haben sich nach Angabe eines App-Analysedienstes mehr als verdoppelt. Diese Gruppe öffnet Apps über 60 Mal täglich.

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Die Zahl der App-Intensivnutzer nimmt zu

(Bild: Flurry)

Die häufige Nutzung von Apps nimmt zu, die Zahl der Intensivnutzer, die mehr als 60 Mal pro Tag auf Apps zugreifen, wächst dabei besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt der App-Analysedienst Flurry nach Auswertung von Daten aus einer halben Million Apps auf 1,3 Milliarden Geräten.

Die Zahl dieser "App-Süchtigen" habe sich mehr als verdoppelt – von knapp 80 Millionen im Vorjahres-März auf 176 Millionen im März 2014. Die Gruppe der "Super-Nutzer", die ihre Apps zwischen 16 und 60 Mal täglich öffnen, legt demnach um 55 Prozent zu, die "regulären Nutzer" um 23 Prozent. Diese stellen laut Flurry aber nach wie vor den bei weitem größten Anteil mit 784 Millionen Nutzern.

Reguläre Nutzer greifen weniger als 16 Mal pro Tag auf Apps zu, schreibt der Anlaysedienst – der Durchschnittswert liege bei 10.

Im Vergleich mit der Durschnittsnutzerschaft sind die "App-Süchtigen" diesen Zahlen nach besonders häufig in den Altersgruppen 13 bis 17, 18 bis 24 sowie 35 bis 54 anzutreffen, der Anteil der Frauen liege etwas höher als der der Männer. Neben Jugendlichen und Studenten seien die Intensivnutzer besonders unter Eltern mittleren Alters anzutreffen, die ihre Mobilgeräte auch zu Unterhaltung und Bildung des Nachwuches einsetzen, schreibt Flurry. (lbe)