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Zulieferer: iPhone mit Glasgehäuse kommt 2017

Nach Angabe eines wichtigen Apple-Zulieferers plant der Konzern für das kommende Jahr eine umfassende Neugestaltung des iPhones: Das Gehäuse bestehe aus Glas statt aus Aluminium – zumindest bei einer Modellreihe.

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Für das iPhone 4/4s setzte Apple bereits auf eine Glasrückseite.

(Bild: dpa, Julian Stratenschulte)

Glas statt Metall: Die übernächste iPhone-Generation kommt nach Informationen eines wichtigen Apple-Zulieferers im Glasgehäuse. Zumindest ein iPhone-Modell werde – soweit ihm bekannt – auf ein derartiges Material setzen, erklärte Allen Horng, Chef des Gehäusefertigers Catcher. Dies berichtet Nikkei Asian Review.

Die Änderung bedeute aber keinen Umsatzverlust für den Zulieferer, betonte Horng, denn auch das Glasgehäuse benötige einen stabilen Metallrahmen. Ein reines Glasgehäuse – ohne Alu-Umrandung – erwartet Horng nicht. Apple sorgte im vergangenen Jahr angeblich für ein Drittel des Umsatzes von Catcher.

Dies deckt sich mit den Informationen des oft gut unterrichteten Analysten Ming-Chi Kuo, der eine umfassende Erneuerung des iPhones erst im nächsten Jahr erwartet – statt schon für das "iPhone 7" im Herbst 2016. Neben dem Glasgehäuse respektive einer Glasrückseite komme dann erstmals ein OLED-Display zum Einsatz. Berichten zufolge hat Apple mit Samsung einen Milliarden-Deal über die Lieferung von OLED-Panels geschlossen. Laut Kuo soll das 2017er iPhone trotz des Glasrückens nicht schwerer ausfallen: Das leichtere AMOLED-Display kompensiere das höhere Gewicht des Gehäuses.

Vorausgehenden Berichten zufolge plant Apple für das "iPhone 7" nur kleinere Design-Änderungen am Gehäuse, die Abmessungen stimmen möglicherweise mit denen des iPhone 6 respektive iPhone 6s überein. (lbe)