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eHealth: IBM und Apple schließen Partnerschaft bei Gesundheitsdaten

Der IT-Konzern soll für den iPhone-Hersteller in seinen Rechenzentren Gesundheitsdaten von Apple Watch und Co. auswerten.

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Cook und Rometty

IBM-Chefin Rometty und Apple-Chef Cook.

(Bild: dpa, Courtesy of Apple/Paul Sakuma)

Apple holt sich für die Auswertung von Gesundheitsdaten seiner Nutzer Hilfe von IBM. Der Computerkonzern soll mit seinen großen Rechenkapazitäten die Informationen analysieren und dafür Platz in IBMs "Health Cloud"-Plattform bereitstellen, teilten beide Firmen mit.

Die Daten aus ResearchKit und HealthKit sollen sicher gelagert werden. Die Geschäftseinheit wird an IBMs frisch gegründete Watson Health Unit angedockt, hieß es, um auch "Cognitive Computing"-Algorithmen zur Verfügung zu stellen.

Auf die verarbeiteten Daten in der IBM Cloud sollen dann Forscher sowie Entwickler von Fitness- und Gesundheits-Apps zugreifen können. IBM will außerdem im Rahmen seiner Apple-Partnerschaft "MobileFirst" auch selbst iOS-Gesundheits-Anwendungen für Unternehmen entwickeln.

Apple-Nutzer können mit HealthKit ihre Gesundheits-Daten sammeln und verknüpfen. Dort werden Daten aus verschiedenen Apps zusammengeführt, die zum Beispiel Schritte oder Kalorien zählen, aber auch auf Wunsch Zugriff auf externe Hardware wie Blutzuckermessgeräte haben. ResearchKit gibt Wissenschaftlern wiederum die Möglichkeit, anonymisierte Informationen für Forschungszwecke bereitzustellen. Details zu Preisen und Verfügbarkeit nannte IBM noch nicht. (mit Material von dpa) / (bsc)