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iCloud: Apple entschuldigt sich für fälschliche Kündigungsschreiben

Die iCloud- und Apple-Music-Abonnements werden sich weiterhin automatisch verlängern, betont Apple in einem Schreiben an betroffene Nutzer – die Kündigungs-Mail ist “inkorrekt”.

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Apple hat erste Nutzer kontaktiert, die per E-Mail über die angebliche Einstellung ihres laufenden iCloud-Abonnements informiert wurden – das Schreiben ist “inkorrekt”, betonte das Unternehmen in einer weiteren E-Mail, wie Kunden unter anderem auf Twitter berichten.

Das bestehende Abo von zusätzlichem iCloud-Speicherplatz soll sich weiterhin automatisch verlängern. Das gleiche gilt offenbar auch für angeschrieben Apple-Music- und iTunes-Match-Nutzer. “Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten”, so Apple. Einen Grund für die fälschlicherweise verschickten E-Mails nannte das Unternehmen nicht.

Apples Entschuldigung für die vermeintliche iCloud-Abo-Kündigung.

(Bild: Jarod Williams )

Apple hat mehreren Abonnenten in der vergangenen Woche plötzlich ein Kündigungsschreiben zugestellt. Das derzeitige Abo – etwa über 50 GByte iCloud-Speicherplatz – sei “eingestellt” worden, hieß es darin. Zugleich war ein Zugriff auf die Informationsseiten zu den iCloud-Speicherplänen nicht möglich. Einzelne Nutzer spekulierten auch, es könnte sich bei der E-Mail um Phishing handeln, allerdings enthielt diese keine verdächtigen Links auf fremde Webseiten.

Zugleich wurde vermutet, eine Überarbeitung der iCloud-Speicherpläne habe die fälschlicherweise versendeten E-Mails ausgelöst. Bislang hat sich an Apples Angebot jedoch nichts geändert: 5 GByte sind gratis, das 50-GByte-Paket kostet dann 1 Euro pro Monat, die 200-GByte-Option 3 Euro. 1 TByte wird von Apple für monatlich 10 Euro gehandelt, für 2 TByte berechnet das Unternehmen 20 Euro. (lbe)