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iCloud: Apple senkt Preise für Speicherplatz

Bei den neuen Monatspreisen für bestimmte iCloud-Dienste orientiert sich der iPhone-Hersteller nun an anderen großen Cloud-Anbietern. Der Gratis-Speicherplatz bleibt unverändert mickrig.

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Apple hat niedrigere Preise für iCloud-Speicherplatz in Aussicht gestellt: 50 GByte kosten künftig knapp 1 Dollar pro Monat, der Preis für 200 GByte soll monatlich 3 Dollar betragen und 1 TByte Speicherplatz ist dann für 10 Dollar im Monat erhältlich.

Damit halbiert Apple die Kosten für die größte Speicher-Option und orientiert sich an der Preisgestaltung von Konkurrenten wie Dropbox und Google Drive. Bei der kleinsten 1-Dollar-Option erhalten Nutzer nun mehr als doppelt so viel Speicherplatz. Das wurde mit der Einführung von iPhone 6s, iPad Pro und Apple TV 4 angekündigt.

Ab wann die neuen Preise gelten, bleibt vorerst unklar. Vermutlich stehen die iCloud-Speicherplatzoptionen gemeinsam mit iOS 9 ab dem 16. September zur Verfügung. Nutzer können dann in die neuen Speicherstufen wechseln oder werden möglicherweise automatisch auf die besseren Optionen umgestellt.

Informationen zu den künftigen Euro-Preisen liegen noch nicht vor. Bislang entsprechen diese dem Dollarpreis, allerdings hat der Konzern verschiedene Preise aufgrund des schwachen Euro in den vergangenen Monaten nach oben angepasst. Auch das iPhone 6s wird hierzulande teurer.

Das iCloud-Gratiskontingent bleibt unverändert bei knappen 5 GByte. Der Speicherplatz ist hauptsächlich für iCloud Drive, iOS-Backups, iCloud-Mail sowie die iCloud-Fotomediathek gedacht. Läuft dieser voll, funktionieren verschiedene Dienste nicht mehr richtig. Ein Bug sorgt derzeit dafür, dass bei manchen Nutzern Speicherplatz durch versteckte Dateien belegt wird, die sich entsprechend auch nicht löschen lassen. (lbe)