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iCloud: Musikdienst nimmt Formen an

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Für den iCloud-Musikdienst konnte Apple laut US-Medienberichten inzwischen Lizenzabkommen mit allen vier Major-Labels sowie ersten großen Musikverlagen Verträge schließen. Mit der Markteinführung des Streamingangebotes sei jedoch noch nicht am kommenden Montag zur Eröffnung der Entwicklerkonferenez WWDC, sondern erst "bald" zu rechnen, ergänzt der IT-Branchendienst CNet. Zunächst lasse sich in Apples digitalem Spind nur die im iTunes-Store gekaufte Musik speichern. "Irgendwann in der Zukunft" wolle der Konzern auch das Hochladen anderer Musikdateien erlauben.

Für eine begrenzte Anfangsphase könnte Apple den Dienst laut der Los Angeles Times kostenlos anbieten, wolle darüber hinaus aber eine Abogebühr von 25 US-Dollar pro Jahr berechnen. Nach Angabe der Zeitung plant Apple zudem, “Werbung rund um seine iCloud-Dienste zu verkaufen”. Laut CNet tritt Apple 12 Prozent der Musikdienst-Umsätze an die Musikverleger und 58 Prozent an die Labels ab – nach Informationen der LA Times muss Apple sogar 70 Prozent der Umsätze an die Labels weiterreichen. An jedes der vier Label habe Apple zudem eine Vorauszahlung zwischen 25 Millionen und 50 Millionen US-Dollar geleistet – insgesamt "zwischen 100 Millionen und 150 Millionen Dollar", schreibt die New York Post.

Das iCloud-Icon

Im Eingangsbereich des Moscone Center West, in dem Apples Entwicklerkonferenz WWDC stattfindet, ist inzwischen das Wolken-Icon für Apples iCloud zu sehen. Das Unternehmen hat am vergangenen Mittwoch die Domain iCloud.com übernommen und Anmeldungen zum Schutz der Wortmarke "iCloud" in die Wege geleitet.

Noch ist unklar, welche Cloud-basierten Dienste Apple unter dem Begriff iCloud anbietet – neben dem Musikdienst sind auch ein Streamingangebot für Filme, TV-Serien und andere iTunes-Store-Inhalte im Gespräch. Darüber hinaus könnte das Unternehmen die zuletzt unter der Bezeichnung MobileMe gebündelten Onlinedienste ebenfalls mit dem neuen Namen versehen.

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(lbe)