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iCloud-Speicherplatz: Apple vergünstigt 2 TByte-Kontingent – und ermöglicht das Teilen

Für 10 Euro pro Monat erhalten Nutzer ab sofort 2 TByte Cloud-Speicher von Apple – statt wie bisher 1 TByte. Mit iOS 11 kann die ganze Familie den abonnierten Speicherplatz verwenden.

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Apple vereinfacht die iCloud-Speicherpläne: Das größte Paket mit 2 TByte kostet ab sofort 10 Euro im monatlichen Abonnement – statt 20 Euro. Nutzer, die bislang für die 10 Euro pro Monat 1 TByte iCloud-Platz gebucht hatten, werden automatisch auf den größeren Speicherplatz umgestellt. Die neuen Preise führt Apple bislang nur in einem englischsprachigen Support-Dokument auf, die deutsche Übersetzung nennt noch die alten Preisstufen.

An den kleineren Speicherplänen hat sich nichts geändert: 200 GByte kosten jeden Monat 3 Euro, 50 GByte wiederum 1 Euro. Das iCloud-Gratiskontingent verharrt weiterhin bei knappen 5 GByte.

Für iOS 11 und macOS High Sierra sieht das Unternehmen außerdem vor, dass Nutzer ihr Speicherplatz-Abonnement erstmals mit Familienmitgliedern teilen können – im Rahmen der Familienfreigabe. Den von einem Nutzer gebuchten Speicherplatz können dann bis zu fünf weitere Familienangehörige mit verwenden.

Der iCloud-Speicherplatz wird unter anderem durch iCloud-Backups, Fotos und Videos in der iCloud-Fotomediathek, E-Mails sowie Dokumente und Dateien in iCloud Drive belegt. Künftig können Nutzer iCloud-Dateien auch mit Dritten teilen, wie Apple ankündigte.

Die nun durchgeführten Anpassungen an den Preisen – und das künftige Teilen mit Familienmitgliedern – machen den 10-Euro-Plan deutlich attraktiver, Apple dürfte damit weitere Abonnenten zu dem größten Kontingent locken. Abo-Dienste sind für den Konzern ein zunehmend wichtiges Geschäft geworden: Apple zählt inzwischen 165 Millionen bezahlte Abonnements, dies beinhaltet aber auch Abo-Angebote von Drittanbietern, die über die Bezahlschnittstelle des Konzerns verkauft werden – wie etwa von Netflix. Wie viele Nutzer einen kostenpflichtigen iCloud-Speicherplan abonniert haben, teilte Apple bislang nicht im Detail mit. Die Services-Sparte, die neben dem App Store auch Abos und Dienste umfasst, bringt Apple derzeit mehr Umsatz als der Mac oder das iPad ein. (lbe)