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iFixit: AirPods 2 bleiben "Wegwerfartikel"

In Hinblick auf Reparierbarkeit hat sich bei Apples kabellosen Ohrhörern nichts verbessert, beklagt iFixit. Das Ladecase scheine aber stabiler.

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Apple AirPods

(Bild: dpa, Monica Davey)

iFixit hat die zweite AirPods-Generation zerlegt. Das Öffnen von Apples neuen True-Wireless-Ohrhörern sei weiterhin nur mit "roher Gewalt" und damit einhergehender Zerstörung möglich, dies gelte auch für das neue Qi-Ladecase. Die AirPods würden damit "enttäuschenderweise Wegwerfartikel" bleiben, obwohl es auch anders gehe, schreibt iFixit und verweist auf Samsungs Galaxy Buds, bei denen ein Akkuwechsel möglich sei – wenn auch mit Umstand.

Das Innere der AirPods 2 (ab 208,90 €) birgt keine großen Überraschungen: Hinter dem neuen Apple-Chip 343S00289 verstecke sich vermutlich Apples "H1" genannter Chip, der für eine schnellere Verbindungsaufnahme sorgt und weitere Leistungsverbesserungen bringt. Im neuen Ladecase komme unverändert ein 1,52-Wattstunden-Akku zum Einsatz, in jedem AirPod steckt wie zuvor schon ein winziger 93-Milliwattstunden-Akku, wie die Zerlegung zeigt.

Beim neuen Qi-Ladekästchen scheine das Deckelscharnier stabiler, merkt iFixit an, zudem habe Apple die Platine mit einer zusätzlichen Beschichtung wohl besser vor Wasser geschützt – möglicherweise überstehe das Ladecase so auch mehrere unbeabsichtigte Abstecher in die Waschmaschine.

Gut zwei Jahre nach dem Verkaufsstart der ersten AirPods-Generation liegen kaum Problemberichte zum Ladecase vor, wohl aber zu den Ohrhörern: Die Akkulaufzeit kann nach zweijährigem Dauereinsatz merklich nachlassen, wie Nutzer berichten, teils meldet ein AirPod schon kurz nach dem Aufladen einen leeren Akku. Während Apple beim iPhone darauf verweist, dass die Batterie auch nach 500 kompletten Ladezyklen noch "bis zu 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität" bieten soll, fehlen entsprechende Angaben bei den AirPods.

Ein Austausch des Akkus ist nicht vorgesehen, Apple ersetzt AirPods in einem solchen Fall zum Stückpreis von je 55 Euro. Für den Batterieservice beim Ladecase werden ebenfalls 55 Euro veranschlagt. Kunden in den USA können einen frankierten Rückumschlag bei Apple anfordern, um die AirPods zum Recycling zu geben. In Deutschland verweist der Hersteller nur auf die Regeln für Elektroschrott – so lassen sich diese etwa auf Recyclinghöfen abgeben.

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(lbe)