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iMac 4K: Schlecht reparier- und kaum aufrüstbar

Ein Teardown des neuen All-in-One-Rechners mit hochauflösendem 21,5-Zoll-Display zeigt eine für Bastler weitgehend vernagelte Hardware.

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iMac 4K zerlegt.

(Bild: iFixIt)

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Der Reparaturdienstleister iFixIt hat nach der Zerlegung von Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 nun auch den neuen iMac 4K auseinandergebaut. Der Teardown von Apples neuestem 21,5-Zoll-Desktop-Rechner zeigt ein für Nutzer nicht erweiterbares und insgesamt schwer zu reparierendes All-in-One-Produkt mit interessanter Hardware.

Der Thunderbolt-2-Controller kommt von Intel (DSL5520), den RAM liefert Samsung. Der im 3,1-GHz-Modell verbaute Hauptprozessor ist ein Core i5-5675R von Intel, Baureihe SR2AJ. Den Gigabit-Controller stellt Broadcom.

Der iMac 4K zeigt sich einmal mehr für Bastler fast völlig vernagelt. So muss man ein Klebeband zerstören, um an die innere Hardware zu gelangen. Dort liegt dann bei Geräten ohne SSD kein freier PCIe-Slot mehr, entsprechend lässt sich auch kein Flashmedium nachrüsten. Wer sich selbst ein Fusion-Drive basteln will, müsste schon löten. Entsprechend sollte man die gewünschte Konfiguration mit Bedacht wählen.

Die CPU ist ebenfalls fest im Logicboard verbaut, das Retina-Display mit der Glasschicht verschmolzen. RAM-Bausteine lassen sich nicht ersetzen. In Sachen Reparierbarkeit vergibt iFixIt folgerichtig die schlechteste denkbare Note: 1 von 10 möglichen Punkten. (bsc)