iMazing wird zur Alternative zum Apple Configurator

Mit der bekannten Allzweckwaffe zur iOS-Verwaltung kann man künftig auch MDM-Profile erstellen und iPhones und iPads vorkonfigurieren.

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iMazing baut sogenannte Blueprints, die sich dann auf beliebig viele Geräte aufspielen lassen – auch ohne diese komplett zu löschen.

(Bild: Entwickler)

Von
  • Ben Schwan

DigiDNA hat sein populäres Managementwerkzeug für iOS und iPadOS um Enterprise-Funktionen erweitert. Mit der neuen Version 2.11.4 für macOS ist der iMazing Configurator an Bord, mit dem sich iPhones und iPads vorkonfigurieren lassen. Ebenfalls neu ist der iMazing Profile Editor, mit dem sich Konfigurationsprofile erstellen lassen – und das laut Hersteller deutlich einfacher, als dies mit dem Apple Configurator möglich ist.

iMazing versteht sich mit dem Update auf das Erstellen sogenannter Blueprints. Mit diesen lassen sich Geräte in einem Schritt vorkonfigurieren und ein entsprechendes Provisioning vornehmen. Ein Blueprint kann dann auf zahlreiche iPads und iPhones übertragen werden (in bulk), zudem lassen sich diese verschlüsselt weitergeben. Ein Vorteil gegenüber dem Apple Configurator ist, dass das Aufspielen eines Blueprints nicht bedeutet, dass Geräte komplett gelöscht werden müssen – man kann "in ziemlich vielen Szenarien" Daten beibehalten, so DigiDNA.

Der iMazing Configurator beherrscht es außerdem, Dateien in die Dokumentenordner von Apps zu schreiben, kann PDFs und EPUBs in der Bücher-App von Apple hinterlegen, Kontakte vorkonfigurieren, Bilder in die Fotos-App schreiben und sogar Musik in die Music-App vorladen. Weiterhin können Diagnoseinfos abgefragt werden. Ein Manko hat das neue Feature allerdings: Es ist aktuell nur von professionellen Nutzern einsetzbar, diese können das Feature auf Anfrage auch testen. Normale Nutzer können Blueprints erstellen, aber nicht aufspielen. iMazing kostet regulär 40 Euro, zwei Lizenzen 45 Euro und Familienlizenzen 60 Euro (5 Plätze). Enterprise-Lizenzen für bis zu zehn Nutzer sind ab 200 Euro erhältlich. iMazing Configurator kostet wiederum 231,50 Euro pro Jahr.

Der Profile Editor ist hingegen kostenlos nutzbar und bietet ebenfalls Funktionen, die dem Apple Configurator fehlen. Teile des Open-Source-Projekts ProfileCreator sind in die App eingeflossen – sie kann sogar Profile digital signieren und spart verschiedene Arbeitsschritte.

(bsc)