iOS 11.3: Apple fixt Taschenrechner-Bug – diesmal richtig

Mit iOS 11.2 hatte der Konzern einen Fehler in der Taschenrechner-App behoben, der diesen bei Grundrechenarten scheitern ließ. Dazu wurde einfach eine Animation abgedreht. Die ist in iOS 11.3 nun wieder da.

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iOS 11.3: Apple fixt Taschenrechner-Bug – diesmal richtig

Apples Taschenrechner in iOS 11 (rechts, daneben die iOS-10-Variante).

(Bild: Screenshot via iPhone Hacks)

Von
  • Ben Schwan

Apple hat einen problematischen Fehler in der Calculator-App unter iOS 11 nun offenbar endgültig behoben. Dies berichten Betatester der kommenden iOS-Version 11.3. Seit iOS 11 hatte der Taschenrechner bei etwas schnelleren Eingaben Fehler bei Grundrechenarten produziert. So wurde aus "1 + 2 + 3" etwa "24". Grund war eine Latenz bei der Nutzeroberfläche, die die Anwendung Eingaben nicht korrekt erfassen ließ. Zudem blieben "+", "-", "Mal"- oder "Geteilt"-Zeichen sowie die Ergebnistaste zwischenzeitlich auch mal "hängen", wurden also nicht korrekt ausgeführt.

Apple hatte den Fehler in iOS 11.2, das Anfang Dezember veröffentlich worden war, eigentlich bereits behoben, dafür allerdings eine radikale Methode gewählt: Die Animationen, die seit iOS 11 erschienen, wenn man die Operatoren-Knöpfe betätigte, wurden gestrichen, weil sie das Tippen neuer Zahlen verhinderten. In iOS 11.3 scheint der Konzern nun das Übel an der Wurzel gepackt zu haben und veränderte die Animationen intern so, dass es nicht mehr zu einem "Lag" kommt. Damit sollte das Problem nun endgültig ausgeräumt sein (siehe Video).

Der Taschenrechner-Fehler ist nur einer der prominenteren Bugs, die in iOS 11 steckten. So musste Apple iOS 11.2 schnell publizieren, weil es ab einem bestimmten Datum zu einem Absturz bei iPhone und iPad kommen konnte. Weitere mittlerweile behobene Fehler gab es bei der Autokorrektur und bei der Absicherung von HomeKit. Bugs in anderen Bereichen, etwa SMS, die nicht korrekt mit Ton oder Vibration signalisiert werden, sind weiterhin vorhanden.

Apple scheint inzwischen bewusst zu sein, dass die Softwareteams des Konzerns mehr Zeit in die Software-Pflege investieren muss. So ist für iOS 12 und macOS 10.14 Medienberichten zufolge geplant, weniger neue Funktionen zu integrieren und sich stattdessen verstärkt auf Zuverlässigkeit zu konzentrieren. Die Updates werden im kommenden Herbst erwartet und könnten der Öffentlichkeit bei der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni oder Juli präsentiert werden.

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(bsc)