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iOS 11 und macOS High Sierra: Apple mustert zweistufige Bestätigung aus

Bei Aktualisierung auf iOS 11 oder macOS High Sierra stellt das Unternehmen automatisch auf die "Zwei-Faktor-Authentifizierung" um. Diese spielt nur noch über einen Umweg mit älteren Geräten zusammen.

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Apples Zwei-Faktor-Authentifizierung zeigt an, von welchem Ort aus ein Anmeldeversuch vorgenommen wird – allerdings nur sehr grob.

(Bild: Apple)

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Mit iOS 11 und macOS High Sierra setzt Apple nur noch auf das neuere Schutzsystem “Zwei-Faktor-Authentifizierung”. Der Vorgänger “zweistufige Bestätigung” wird nicht länger unterstützt: Die kommenden Versionen der Betriebssysteme für iPhone, iPad und Mac stellen Apple-IDs, die noch mit dem alten System abgesichert sind, bei der Installation automatisch auf die aktuelle Zwei-Faktor-Authentifizierung um, wie Apple in einer E-Mail an Nutzer mitteilte. Das neue Schutzsystem sei die Voraussetzung, um bestimmte Funktionen in iOS, macOS und iCloud zu verwenden.

Für viele Nutzer der zweistufigen Bestätigung ist die automatische Umstellung praktisch: Bislang bietet Apple nämlich keinen einfachen Weg an, um die mit einer zweistufigen Bestätigung geschützte Apple-ID auf Zwei-Faktor-Authentifizierung umzusatteln. Der Nutzer muss erst umständlich das eine Schutzsystem deaktivieren, erneut Sicherheitsfragen anlegen und anschließend das neue System einrichten, dabei kann es unter Umständen zu mehrtägigen Wartezeiten kommen.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung setzt allerdings mindestens iOS 9 und macOS 10.11 El Capitan voraus. Auf älteren Geräten (darunter etwa auch der Apple TV der dritten Generation) erfordert das neue Schutzsystem einen Umweg: Nutzer müssen beim Einloggen den zur Autorisierung an verifizierte Geräte übermittelten sechsstelligen Code dann an das Ende ihres Apple-ID-Passwortes anhängen.

Wie sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung von der zweistufigen Bestätigung unterscheidet und welche Vorteile das neue System bietet, können Sie in einem ausführlichen Mac & i-Artikel zum Thema nachlesen.

iOS 11 und macOS High Sierra lassen sich weiterhin auch mit ungeschützter Apple-ID verwenden, wie Entwickler berichten. Schon seit iOS 10.3 drängt das System aber zur Aktivierung der Schutzfunktion – dies ist auch generell anzuraten, da der Missbrauch von Apple-IDs längst in großem Stil stattfindet. Für bestimmte Funktionen setzt Apple die Zwei-Faktor-Authentifizierung inzwischen voraus, darunter die Entsperrung eines Macs per Apple Watch und den Fernzugriff auf HomeKit-Heimautomatisierung.

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(lbe)