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iOS 12.3.1 fixt böse Bugs bei LTE und iMessage

Apple hat außer der Reihe eine Aktualisierung für sein Mobilbetriebssystem mit Fehlerbehebungen publiziert – nur kurz nach iOS 12.3.

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iPhone XS Max, XR und XS.

(Bild: dpa, Robert Günther)

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Es müssen für Apple Bugs gewesen sein, deren Behebung nicht warten konnten: Ohne Betatest und sonstige von Außen sichtbare vorbereitende Maßnahmen hat Apple am Freitagabend eine neue iOS-Variante publiziert. Diese erscheint keine zwei Wochen nach iOS 12.3 und trägt den Versionsnamen iOS 12.3.1.

Das Update lässt sich wie üblich über die Software-Aktualisierung in den iOS-Einstellungen beziehen; am Freitag dauerte es jedoch eine Weile, bis es auf allen Geräten auftauchte. Laut Angaben von Apple bringt iOS 12.3.1 "Fehlerbehebungen für Ihr iPhone und iPad". Konkret nennt der Konzern dabei drei Bereiche.

So steckte in der Vorversion ein Bug, der dazu führte, dass Sprachanrufe über LTE (Voice over LTE, kurz auch VoLTE) plötzlich nicht mehr möglich waren – sowohl abgehende als auch empfangene Kommunikation. Schon das allein rechtfertigt das schnelle Update.

Weiterhin kamen mit iOS 12.3 Fehler in der iMessage-Unterstützung hinzu, die iOS 12.3.1 ausmerzen soll. In der Nachrichten-App tauchten plötzlich Botschaften von unbekannten Sendern in der Konservationsliste auf, selbst wenn die "Unbekannte Absender filtern"-Funktion aktiv war.

Zusätzlich erschwerte die Nachrichten-App in iOS 12.3 auch noch das Spam-Reporting. Es gab Fälle, bei denen laut Apple plötzlich der "Werbung melden"-Link in Threads nicht auftauchte, die von unbekannten Absendern gestartet wurden. Beide Bugs in der iMessage-Unterstützung sollen mit iOS 12.3.1 nicht mehr auftreten.

iOS 12.3.1 läuft auf allen iOS-Geräten, die auch iOS 12 beherrschen. Das sind iPhone 5s und neuer, iPad Air und neuer, iPad mini 2 und neuer sowie alle iPad-Pro-Varianten und das Standard-iPad ab 2017. Weiterhin wird der iPod touch der sechsten Generation unterstützt. Das Update war auf einem iPhone XS Max nicht ganz 120 MByte groß. Sicherheitsrelevante Fixes enthält es laut Apple-Angaben nicht – zumindest keine publizierten CVE-Einträge.

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(bsc)