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iOS 12: Neue Bücher-App synchronisiert sich nicht mit älteren Versionen

Die Books-Anwendung kann Veränderungen nur noch mit iOS-12- oder macOS- 10.14-Geräten abgleichen. Immerhin funktioniert der umgekehrte Weg.

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iOS 12: Neue Bücher-App synchronisiert sich nicht mit älteren Versionen

Apple Books kommt in iOS 12 in einem neuen Look – und mit veränderter Oberfläche.

(Bild: Apple)

Wer Apples neue eBooks-Anwendung Bücher ("Books" auf Englisch) in iOS 12 einsetzt, sollte wissen, dass ein Datenabgleich mit älteren Geräten künftig nicht mehr möglich ist. Davor warnt Apple selbst mit Hilfe einer kurzen Benachrichtigung, die beim ersten Öffnen der App erscheint. Demnach müssen alle iPhones, iPads oder Macs auf dem jeweils aktuellen Stand – also iOS 12 und macOS 10.14 alias Mojave sein, damit die Synchronisation in alle Richtungen funktioniert.

Apple hatte Bücher in iOS 12 und Mojave einer Umgestaltung unterzogen – angefangen vom Namen, der von iBooks zu "Books" beziehungsweise Bücher wechselte. Die Oberfläche wurde deutlich verändert. Bücher ist in mehrere neue Sektionen unterteilt. So gibt es ein "Reading Now"-Tab, darunter sind die aktuell konsumierten Bücher gelistet, Hörbücher bekommen ebenfalls ein eigenes Tab. Eine "Für Dich"-Sektion bringt personalisierte Buchtipps sowie "kuratierte Kollektionen".

Hat man auf einem iOS-11-Gerät oder einem Mac mit macOS High Sierra oder Sierra noch die iBooks-Anwendung laufen, ist die Synchronisation künftig nur noch in eine Richtung möglich. Man kann also aus iBooks neue ePUBs oder PDFs via iCloud-Abgleich hinzufügen, die dann auch auf einem iOS-12- oder Mojave-Gerät landen.

Der umgekehrte Weg ist hingegen nun verbaut: "Änderungen in Deiner Bibliothek, die Du auf diesem Gerät machst, werden nur auf Geräten mit iOS 12 und macOS 10.14 oder neuer synchronisiert", schreibt Apple lapidar in seiner Benachrichtigung. Entsprechend werden erreichte Lesestellen oder eingetragene Anmerkungen nur noch auf anderen iOS-12- und macOS-10.14-Geräten angezeigt, nicht mehr auf älteren Geräten. Auch die Lesereihenfolge der Titel wird nicht aktualisiert; gleiches scheint außerdem für das Hinzufügen und Löschen neuer Titel zu gelten, wobei wir dies zunächst nicht überprüfen konnten.

Apple neigt dazu, mit derart raschen Änderungen Nutzer zur Verwendung seiner jeweils neuesten Betriebssysteme zu motivieren. Auf iPhone und iPad reagieren App-Entwickler üblicherweise schnell mit notwendigen Anpassungen; auf dem Mac kann es durchaus Monate dauern, bis Updates erscheinen. So fehlt es etwa in Mojave an der Unterstützung bestimmter Scanner und verschiedene App-Entwickler warnen sogar vor der Aktualisierung. (bsc)