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iOS 13.2 bringt neue Emojis, Siri-Opt-in, Bugfixes und "Deep Fusion"

Mit einem Update für iPhone und iPad reicht Apple wichtige Funktionen nach und beseitigt Fehler. Siri-Mithören erfolgt nun erst nach Opt-in.

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Deep Fusion erweitert die Kamerafunktionen des iPhone 11.

(Bild: NYC Russ/Shutterstock.com)

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Apple hat iOS 13.2 und iPadOS 13.2 zum Download freigegeben. Die System-Updates lassen sich direkt auf iPhone und iPad herunterladen und installieren oder alternativ über iTunes einspielen. Nach Installation des Updates fragt Apple nun um Erlaubnis, ob Audioaufzeichnungen von Siri-Befehlen durch Mitarbeiter des Herstellers ausgewertet dürfen – der Nutzer muss dem erst zustimmen.

Der Konzern hatte die Mithörpraxis zwischenzeitlich gestoppt, nachdem sogenannte "Siri-Grader" gegenüber Medien über intime Details berichteten, die sie in den Aufzeichnungen mithören konnten und über laxe Datenschutzpraktiken bei den Dienstleistungsfirmen, die diese Arbeit zuvor für Apple durchführten.

Siri-Audiomitschnitte will Apple jetzt erst nach Zustimmung auswerten und nur nur durch eigene Mitarbeiter.

(Bild: dpa, Daniel Reinhardt)

Die mit Opt-in vorgenommenen Audioaufzeichnungen will Apple nur noch durch eigene Mitarbeiter auswerten lassen, zudem sollen Aufnahmen von unabsichtlichen Siri-Aktivierungen – falls erkenntlich – gelöscht werden.

Auch wenn kein Opt-in für die Auswertung der Audiomitschnitte erteilt wird, kann Apple weiterhin jede Siri-Interaktion in Form von Computer-generierten Transkripten auswerten.

iOS 13.2 bringt außerdem über 70 neue Emojis, Unterstützung für die neuen AirPods Pro und erlaubt nun, neu eingehende Nachrichten direkt von den AirPods vorlesen zu lassen.

Auf iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max) erweitert Apple die Kamera-App um "Deep Fusion". Die Technik soll für detailreiche Fotos mit größerem Dynamikumfang in dunkleren Umgebungen sorgen. Deep Fusion kombiniert Belichtungsreihen zu einer Aufnahme, laut Apple wird das Motiv zudem Pixel für Pixel analysiert, um so das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Deep Fusion ist automatisch aktiv und kann vom Nutzer nicht direkt über die Bedienoberfläche gesteuert werden. Deep Fusion ergänzt Apples "Smart HDR"-Funktion auf Geräten mit A13-Chip, auf älterer Hardware ist die Technik nicht verfügbar.

Auf dem iPhone 11 lässt sich mit iOS 13.2 außerdem erstmals die Videoauflösung direkt in der Kamera-App ändern, statt umständlich in die Einstellungen springen zu müssen.

iOS 13.2 legt außerdem die Grundlage für HomeKit-kompatible Router von Drittherstellern und Apples neuen Dienst "sicheres HomeKit-Video", den offenbar bald erste Sicherheitskameras von Drittherstellen anbieten.

Das Update räumt außerdem erneut eine Reihe von Fehlern in iOS 13 aus, darunter einen Bug, der das automatische Eintragen von Passwörtern in Dritt-Apps verhindern konnte. Auch soll die Tastatur bei Aufruf der Suchfunktion nun zuverlässig eingeblendet werden, wie Apple weiter ausführt. Auch bei Notizen, Nachrichten und iCloud-Backup verspricht das Unternehmen Fehlerbehebungen. Auf neueren iPhones mit vollflächigem Display (ab iPhone X) soll man zudem nicht länger in einer App oder auf dem Lockscreen steckenbleiben, wenn die Wischgeste zur Rückkehr auf den Homescreen nicht funktioniert.

[Update 29.10.19 7:13 Uhr:] Apple hat für Geräte, auf denen iOS 13 – etwa iPhone 6, 5s, iPad Air 1, iPod touch 6G und iPad mini 2 und 3 – nicht mehr läuft, iOS 12.4.3 zum Download bereitgestellt. Enthalten sind Sicherheitsfixes, zudem scheinen Fehler im Zusammenhang mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung behoben worden zu sein.

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(lbe)