iOS 13.3: Safari unterstützt diverse Sicherheitskeys

Wie User der aktuellen Beta des Mobilbetriebssystems berichten, rüstet Apple Unterstützung für die Authentifizierung mit FIDO2 nach – und zwar auf vielen Wegen.

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Schlüssel, Schlüsselübergabe, Sicherheit

Schlüssel – hier noch in analoger Form.

(Bild: mastersenaiper, gemeinfrei (Creative Commons CC0))

Von
  • Ben Schwan

Schon mit iOS 13 hat Apple begonnen, die Unterstützung für die FIDO2-Authentifizierung auf dem iPhone zu verbessern. Die bisherige Ausnahme war der hauseigene Browser Safari. Mit iOS 13.3, das sich aktuell in seiner Betaphase befindet, soll sich das nun ändern, berichten User – Apple hat zudem entsprechende Hinweise im Beipackzettel für die zweite Developer-Vorabversion platziert.

Darin heißt es konkret, sowohl NFC-, USB- als auch Lightning-Sicherheitskeys nach dem FIDO2-Standard würden in Safari unterstützt – weiterhin aber auch in Apps mittels SFSafariViewController und ASWebAuthenticationSession. Zum Einsatz komme das WebAuthn-Verfahren. Die Geräte müssen entsprechende Hardware-Merkmale besitzen, also etwa NFC-Karten auslesen können, wenn dies genutzt werden soll.

iOS 13 unterstützt das Lesen und Schreiben über NFC und ermöglicht so einen Support neuer Authentifizierungsstandards, darunter FIDO2 und FIDO U2F, wie der Sicherheitsspezialist Yubico bereits im September erklärte. Entsprechend lassen sich bestehende NFC-Security-Keys wie der YubiKey 5 NFC nun am iPhone verwenden. Voraussetzung ist hierfür allerdings ein Modell ab iPhone 7.

Vor Safari hatte nur der unabhängige Browser Brave FIDO2/WebAuthn unterstützt. Nutzer, die sich im Web authentifizieren wollten, mussten also auf die Dritt-App ausweichen. Künftig ist dies nicht mehr notwendig. iOS 13.3 dürfte in den kommenden Wochen freigegeben werden.

Yubico hatte im August den neuen Sicherheitskey YubiKey 5Ci angekündigt, der sich für iOS-Nutzer eignet. Er war der der erste entsprechende Schlüssel mit Lightning-Stecker. Er verfügt gleichzeitig über USB-C, hat aber keine NFC-Schnittstelle dabei. Dafür ist er unter anderem mit Safari 13 in macOS und Programmen wie 1Password kompatibel – und mit iOS 13.3 dann auch mit Safari auf Mobilgeräten.

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(bsc)