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iOS 13: Probleme mit iCloud-Daten mehren sich

Apple hatte neue Features für seinen Online-Datendienst wegen Bugs zurückgehalten. Einige haben sich dennoch eingeschlichen, klagen Nutzer.

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iCloud-Fehler – hier allerdings im Web.

(Bild: Screenshot Apple.com)

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Die Verwendung von iCloud-Services ist in iOS und iPadOS 13 unter Umständen nicht stabil. Entsprechende Berichte häufen sich derzeit unter Nutzern. Dabei kommt es vor, dass eine App, die bislang regulär in Apples Datendienst gespeichert hat, nicht mehr auf dort vorhandene Files zugreifen oder schlicht nichts mehr neu ablegen kann. Erkennbar ist das Problem, wenn eine App die Anzeige von iCloud als Speicherort verweigert. Zudem kommt es zu Fehlermeldungen beim Öffnen bereits vorhandener Dateien, die etwa auf einem anderen Gerät wie einem Mac erstellt worden waren.

Die Bugs traten bereits in Betaversionen von iOS bis hin zu iOS 13.2 auf, erklären Betroffene. Auch die Finalversion von iOS beziehungsweise iPadOS 13.2 wird noch tangiert. Der Entwickler Ian Humm vom IA-Writer-Produzenten Information Architects teilte mit, Apples Diagnosewerkzeuge zeigten den wenig hilfreichen Fehler "NSFileReadUnknownError". Zu einem Deadlock komme es laut "sysdiagnose" nicht.

Wie verbreitet das Problem ist, lässt sich aktuell nicht sagen – auch nicht, ob es bereits auf Apples Radar für iOS 13.3 ist, das sich aktuell in einer Betaphase befindet. Zum Teil könnte helfen, sich mit dem Gerät bei iCloud aus- und wieder einzuloggen, weil dies entsprechendes Caches erneuert. Manchmal tritt der Bug aber auch danach wieder auf.

Ob die Probleme mit Apples Bemühungen zu tun haben, diverse iCloud-Neuerungen in iOS 13 beziehungsweise iPadOS 13 einzuführen, ist unklar – die Annahme liegt aber nahe. Der Konzern hatte in Betaversionen des neuen Betriebssystems zunächst einen neuen iCloudDrive-Agenten eingesetzt, um neue Features wie eine Teilen-Funktion für Ordner einzuführen, um besser mit Diensten wie Dropbox oder Onedrive konkurrieren zu können.

Allerdings kam es hier im Rahmen der Betaphase zu Datenverlusten beziehungsweise Doppelungen von Files, weshalb Apple zu den altgedienten Sync-Prozessen "bird" und "brctl" zurückgekehrt war. Die Probleme konnten sich über den Datenabgleich auf diverse Geräte ausdehnen – auch solche mit älteren Betriebssystemversionen.

Apple entschloss sich daraufhin, angekündigte iCloud-Features zunächst zurückzunehmen und diese dann später umzusetzen. Laut Dokumenten auf Apple.com will sich das Unternehmen nun bis Frühjahr Zeit lassen.

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(bsc)