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iOS 7: Nutzer klagen über Seekrankheit

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Mehrere Nutzer klagen bei der Benutzung von iOS 7 über Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Übelkeit. Auslöser der "Motion Sickness" scheinen die neuen Übergänge und Animationen zu sein, darunter das Hinein- und Hinauszoomen beim Öffnen von Apps und Ordnern oder die Bewegung der Sprechblasen in der Nachrichten-App. Zwar hält iOS 7 in den Einstellungen unter "Allgemein/Bedienungshilfen" die Option "Bewegung reduzieren" bereit, doch diese deaktiviert lediglich den Parallaxe-Effekt. Die Animationen und der Zoom-Effekt lassen sich derzeit nicht abschalten.

Eine Einstellung zum Reduzieren von Bewegung ist in iOS 7 vorhanden, sie schaltet aber die meisten Animationen nicht ab

Die UI-Designerin Jenni Leder hat einen Bugreport bei Apple eingereicht und bittet um eine Möglichkeit zum Deaktivieren sämtlicher Animationen. Craig Cranell schreibt in einem offenen Brief an Apple, ihm sei klar, die Seekrankheit sei längst nicht so gravierend wie andere Einschränkungen. Dennoch wünscht er sich die Berücksichtigung in den Bedienungshilfen – sowohl für iOS als auch Mac OS X. Nutzer, denen die Animationen nicht körperlich zusetzen, könnten sich über eine derartige Option ebenfalls freuen, ergänzt Cranell. (lbe)