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iOS 9.2.1 behebt Fehler und stopft Lücken

Vor dem Feature-Update 9.3 hat Apple eine Bugfix-Aktualisierung für sein Mobilbetriebssystem veröffentlicht. Behoben wird auch ein nerviges Problem, das Unternehmenskunden betraf.

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iOS 9.2.1 – hier auf einem iPhone 6s Plus.

(Bild: Screenshot Mac & i)

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Apple hat am Dienstagabend nach einer mehrere Wochen dauernden Betaphase iOS 9.2.1 freigegeben. Die Aktualisierung steht für alle iPads, iPhones und iPod-touch-Geräte bereit, die iOS-9-fähig sind.

Das Update behebt laut Hersteller verschiedene Fehler und stopft eine Reihe von Sicherheitslücken. So wurde ein Bug gefixt, der das Mobile Device Management in iOS 9.2, das vielfach in Unternehmensnetzen zum Einsatz kommt, stark beeinträchtigte. Dabei konnte es vorkommen, dass die Installation von Apps über einen MDM-Server komplett fehlschlug. Ein Workaround, den Apple im Dezember publiziert hatte, soll nun nicht mehr notwendig sein.

Zu weiteren Fehlerbehebungen in iOS 9.2.1 machte Apple bislang keine näheren Angaben. Auch die Security-Update-Website listet die Aktualisierung derzeit nicht mit der sonst üblichen Liste an gestopfen Lücken. Dies dürfte sich im Laufe des Abends aber ändern.

iOS 9.2.1 war auf einem iPhone 6s Plus, auf dem zuvor iOS 9.2 lief, knapp 41 MByte groß. Die Aktualisierung lässt sich auf dem Gerät selbst oder via iTunes anstoßen. Für iOS 9.3, das bereits als Betaversion vorliegt, hat Apple verschiedenen neue Funktionen angekündigt, darunter einen Nachtmodus, eine Multi-User-Unterstützung für im Bildungsbereich verwendete iPads und eine Reihe neuer Quick-Actions für iPhone 6s und 6s Plus.

[Update 20.01.16 10:04 Uhr:] Apple hat mittlerweile Details zu den in iOS 9.2.1 gefixten Sicherheitslücken publiziert. Sie betreffen neun verschiedene Bereiche von IOKit über syslog und Disk-Images-Engine bis hin zu WebKit und WebKit CSS. Ein Bug in libxslt, der auch in OS X 10.11.3 behoben wurde, erlaubt das Ausführen bösartigen Codes bei Besuch einer manipulierten Website. (bsc)