iOS-Version von Opera Mini neu aufgelegt

Opera hat die Bedienoberfläche des Mini-Browsers überarbeitet und erlaubt nun den Wechsel zwischen verschiedenen Modi, die den Datenverbrauch verringern. Die Komprimierung lässt sich auch ganz abschalten.

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Von
  • Leo Becker

Opera Mini für iPhone und iPad hat eine neue Bedienoberfläche erhalten, die besser zu iOS 7 passen soll. Die neue Version 8.0.0 des Browsers kombiniert Adress- und Suchleiste und bietet eine Ansicht, die alle geöffneten Tabs zeigt – der Nutzer kann diese auswählen oder durch eine Wischgeste nach oben auch schließen. Über verschiedene "Themes" lässt sich die Oberfläche zudem anpassen.

Verschiedene Modi zur Datenkomprimierung lassen sich nun auswählen

Erstmals ist es möglich, die Datenkomprimierung von Opera Mini zu steuern. Drei Modi stehen zur Wahl: Der "Opera Mini"-Modus ist am sparsamsten, Opera verspricht einen bis zu 90 Prozent geringeren Datenverbrauch.

"Opera Turbo" soll eine höhere Webseiten-Kompatibilität sicherstellen, verbraucht dafür aber etwas mehr Daten. Bei beiden Modi wird die aufgerufene Webseite über Operas Server abgerufen und dann in Opera Mini ausgeliefert. Der Nutzer kann zusätzlich bestimmen, ob er auf die Anzeige von Bildern verzichten will.

Alternativ lässt sich die Komprimierung nun aber auch ganz abschalten, dann stellt der Browser eine Direktverbindung zur Webseite her.

Opera zeigt die neuen Funktionen in einem Werbevideo

Zu den weiteren Neuerungen zählt eine Discover-Funktion, die ausgewählte Nachrichten und Inhalte bereitstellt. Suchanbieter lassen sich über einen Knopf auf der Tastatur wechseln, neben Google kann man so auch gleich Wikipedia oder IMDb durchforsten.

Opera Mini 8 läuft auf iPhone wie iPad und setzt jetzt mindestens iOS 7.0 voraus. Der Browser ist kostenlos. (lbe)