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iPad 2019 im Test: Die wichtigsten Ergebnisse

Apples Einsteiger-Tablet soll Billig-Notebooks die Kunden streitig machen. Doch was taugt die Neuauflage mit größerem 10,2"-Display?

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(Bild: Apple)

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Mac & i hat das inzwischen im Handel erhältliche iPad 7 getestet, es setzt erstmals auf ein größeres 10,2"-Display mit einer höheren Gesamtzahl an Pixeln. Das iPad, das Apple ab knapp 380 Euro vertreibt, bietet mit Support für Stift und externe Tastatur (Smart Keyboard) nun das, was lange Apples teuren Pro-Modellen vorbehalten war. Apple zielt damit auch auf Käufer von Billig-Notebooks ab: Es habe einen viel besseren Bildschirm und sei doppelt so schnell wie der in den USA meistverkaufte Windows-Laptop, betonte Apples Marketingchef bei der Vorstellung.

Ebenso wie beim 2019 neu eingeführten iPad Air 3 ist auch hier nur der Apple Pencil der ersten Generation kompatibel, der Apple Pencil 2 bleibt dem iPad Pro vorbehalten. Alternativ zum Apple Pencil lässt sich Logitechs preiswerterer Crayon einsetzen, der sein Debüt im Verbund mit dem Vorgängermodell gab.

Das Smart Keyboard bietet eine Full-Size-Tastatur mit deutschem Layout und Cursortasten – kann vom Tippgefühl aber nicht mit dem Keyboard eines MacBooks mithalten. Mit einem Preis von knapp 180 Euro erhöht das optionale Smart Keyboard die Kosten für ein Einstiegs-iPad als Notebook-Ersatz erheblich.

iPad 10,2" (6 Bilder)

Das neue iPad der siebten Generation unterstützt nun auch das Smart Keyboard.

Im Test erreichte das größere Display des iPad 7 eine Helligkeit von 443 cd/m2 und einen Kontrast von 1087:1. Der Farbraum ist weiterhin auf sRGB beschränkt. Wer den erweiterten DCI-P3-Farbraum benötigt oder auf die Funktionen True Tone (Anpassung der Farbtemperatur an das Umgebungslicht) und ProMotion (dynamische Erhöhung der Bildwiederholrate für ein flüssigeres Scrollen) nicht verzichten möchte, muss zu einem der teureren Modelle ab iPad Air greifen. ProMotion bleibt bislang dem iPad Pro vorbehalten.

Im Unterschied zu den teureren Modellen ist das Display des 2019er iPad weiterhin nicht laminiert, so bleibt ein Abstand zwischen Glasoberfläche und Panel.

Obwohl Apple weiterhin den inzwischen in die Jahre gekommenen A10-Fusion-Prozessor im iPad 7 verbaut, konnte es in den Benchmarks leicht zulegen – der Single-Core-Score bei Geekbench 4 stieg leicht von 3455 auf 3559. Auch der Multi-Core-Score lag etwas höher, ähnliche Zuwächse waren bei der Grafikleistung zu verzeichnen. Die Leistungssteigerung geht vermutlich auf den nun auf 3 GByte erhöhten Arbeitsspeicher zurück. Das iPad 7 liefert Apple bereits mit iPadOS 13 aus.

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(lbe)