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iPad & Co.: Apple will "Digital Divide" in Schulen bekämpfen

Apple-Chef Tim Cook hat in einem Interview angekündigt, dass sich der Konzern verstärkt um bessere Bildungschancen in öffentlichen Schulen bemühen will. Dazu soll es ein millionenschweres Programm geben – in den USA.

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Tim Cook

Apple-Chef Cook.

(Bild: dpa, Tobias Hase)

100 Millionen US-Dollar will Apple in ein Bildungsprogramm für öffentliche Schulen in den USA investieren. Dabei sollen 114 Einrichtungen in 29 Bundesstaaten mit iPads, MacBooks und Apple-TV-Geräten ausgerüstet werden. Details zu dem Programm nannte Apple-Chef Tim Cook nun in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC. Die Teilnahme an der sogenannte ConnectED-Initiative, an der sich auch andere US-Konzerne beteiligen und die von der US-Regierung gesteuert wird, hatte Apple bereits im vergangenen Jahr angekündigt.

Ziel von ConnectED ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre 99 Prozent der amerikanischen Schüler mit schnellem Internet im Klassenzimmer zu versorgen. In den Schulen, die Apple mit Hardware ausstattet, soll dann auf iPads gelernt werden, während die Lehrer mit MacBooks arbeiten. Pro Klassenraum wird ein Apple-TV-Gerät an einem Großbildfernseher hängen, auf den dann alle Schüler zugreifen können – etwa für Präsentationen.

Im Interview sagte Cook, Apple wolle den "Digital Divide" in Amerikas öffentlichen Schulen beenden. Kinder seien zuhause zunehmend von digitaler Technologie umgeben, während die Schule nach wie vor ot eine analoge Welt sei. "Das sorgt dafür, dass die Kinder abschalten." Während des Interviews zeigte ABC Bilder aus einer Schule in Alabama, dem Bundesstaat, aus dem Cook selbst stammt. (bsc)