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iPad-Kaufberatung 2019: Vom Einsteiger-iPad bis zum iPad Pro

iPad Pro

Inhaltsverzeichnis

Im November 2015 erschien das erste iPad Pro mit einer Display-Diagonale von 12,9 Zoll. Das Gerät ist damit etwas größer als ein DIN-A4-Block und wiegt weniger als 725 Gramm. So passt es in jede Aktentasche. Es zeigt 2732 x 2048 Pixel, das sind ausmultipliziert 5,6 Millionen Bildpunkte und somit sogar mehr als beim aktuellen MacBook Pro Retina 15" (5,2 Mio.). Es hat mit 264 dpi die gleiche Retina-Auflösung wie das iPad Air 2, nur dass seine kurze Seite genauso lang ist wie die lange vom Air-Display.

Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des riesigen iPad Pro.

(Bild: dpa, Monica Davey)

Premiere feierte ein Stift, den Apple Pencil nennt. Spezielle Sensoren im Display erfassen seine Position und Neigung.

Das Betriebssystem kann dadurch zwischen Berührungen des Fingers und des Stiftes unterscheiden. Die Sensoren im Stift übermitteln per Bluetooth zusätzlich die Stärke des Aufdrückens. Geeignete Apps formen daraus dünnere oder dickere Striche. Noch breiter wird die Bahn, wenn man den Pencil schräg hält, etwa beim Schraffieren. Im 99 Euro teuren und nicht mitgelieferten Pencil steckt ein Akku, der einen Tag durchhält. Ist er leer, lädt man ihn an der Lightning-Buchse des iPads auf.

Angetrieben wird das Tablet von einem A9X-SoC mit 2,26 GHz. Das ist der große Bruder des A9-Prozessors aus dem iPhone 6s und 6s Plus mit 1,8 GHz, hat aber ebenso nur zwei Kerne – der A8X im iPad Air 2 besitzt deren drei. Das iPad Pro hat freilich mit 4 GByte doppelt so viel Arbeitsspeicher wie die damaligen iPhones, das iPad mini 4 und das iPad Air 2. Gemeinsam sorgen die Neuerungen dafür, dass der A9X die 1,2-fache CPU- und die 1,8-fache GPU-Performance des A8X-Chips schafft. Der riesige Akku erreicht beim Surfen eine Laufzeit von 9 Stunden.

Fürs neue Riesen-iPad hat Apple auch gleich eine neue, nur vier Millimeter dünne Tastatur vorgestellt, die 170 Euro kostete. Das "Smart Keyboard" haftet magnetisch am iPad und dient gleichzeitig als Hülle. Daten und Strom fließen über drei Kontaktpunkte, die Apple Smart Connector nennt. Wenn das Betriebssystem ein Smart Keyboard erkennt, deaktiviert es die Software-Tastatur.

An der Lightning-Buchse liegt USB 3.0 an, was zum Beispiel mit Apples "Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter" zu um ein Drittel kürzeren Transferzeiten führte.

Das iPad Pro bringt vier Lautsprecher mit, die zusammen einen brauchbaren Stereo-Effekt erzeugen. Die Kameras und Funkmodule entsprechen denen vom iPad Air 2. Das mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattete iPad Pro gibt es ebenfalls in Silber, Space-Grey oder Gold zu kaufen. Das Top-Modell mit LTE-Funkmodul und 128 GByte Speicher kostete zur Einführung 1230 Euro und damit mehr als ein MacBook Air.

iPad Pro 12,9" (2015)
  • riesiges Display
  • Stiftbedienung
  • schnell
  • guter Klang
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • teuer
  • Stift nur separat

Im März 2016 überraschte Apple seine Gemeinde mit einer neuartigen Kombination. Das iPad Pro 9,7" ist von außen kaum vom Air 2 zu unterscheiden, im Inneren arbeitet jedoch ähnliche Technik wie im bis dahin leistungsstärksten iPad, dem Pro mit 12,9".

Als Prozessor kommt ebenfalls ein Apple A9X zum Einsatz, der aber mit 2,15 statt 2,25 GHz getaktet ist und deshalb minimal langsamer. Wie das iPhone 6s/6s Plus verfügt das kleine iPad Pro über 2 GByte RAM, während das große 4 besitzt. Der Unterschied macht sich nur bei Apps wie Bildbearbeitungen und sehr großen Dateien bemerkbar.

Das kleinere iPad Pro – zuerst noch mit der gewohnten Display-Diagonale von 9,7 Zoll.

Als GPU kommt wie beim 12,9-Zoll-Pro eine PowerVR 7XT zum Einsatz, die aufgrund niedrigerer Taktung etwas schlechtere Grafikperformance ablieferte.

Trotzdem war sie mehr als doppelt so schnell wie die Grafik im Air 2. Das Pro 9,7" gab es als erstes iPad auch mit 256 GByte Speicher zu kaufen. Die Laufzeiten des iPad Pro 9,7" mit seinem 27,5-Wattstunden-Akku entsprechen ungefähr denen des Air 2 (27,3 Wh). Beim Surfen mit 200 cd/m2 halten beide fast 10 Stunden durch.

Das besser entspiegelte Display sollte erstmals bei einem iPad den erweiterten Farbraum DCI-P3 mit satteren Grün- und Rottönen abdecken, schaffte es im Test aber nicht ganz. Es erfüllt jedoch vollständig sRGB, zeigte sich wenig blickwinkelabhängig und strahlt mit hellen 480 cd/m2. Das neu eingeführte True Tone Verfahren sorgt für eine Anpassung des weißen Hintergrundes an die Lichtstimmung der Umgebung.

Auch hier gibt es optional ein Smart Keyboard mit Smart Connector und den Pencil. USB 3.0 beherrscht der Lightning-Port des kleinen iPad Pro nicht.

Erstmals spendierte Apple einem iPad die aktuelle Kameratechnik der iPhones (6s). Die rückseitige Kamera nimmt Fotos mit 12 Megapixeln, Panorama-Bilder mit 63 Megapixeln und Videos mit 4K-Auflösung auf. Unterstützt wird die Kamera durch einen eigenen Bildsignal-Prozessor. Fotos und besonders Videos fielen im Test viel besser aus als beim iPad Air 2 und lagen auf einem Niveau mit denen eines iPhone 6s.

Die Kamera punktet mit hohem Kontrast, schnellem Autofokus, guter Lichtempfindlichkeit und ausgeglichenen Farben.

Premiere bei einem iPad feiern zwei LED-Fotoleuchten als Blitz auf der Rückseite. Der "True Tone Flash" passt sein Licht sogar dem der Umgebung an. Der Blitz stellt aber wie beim 6s eher eine Notbeleuchtung bei schlechten Lichtverhältnissen dar als eine Alternative zu echten Lampen. Die Front-Kamera hat 5 Megapixel und kann das Display zur Belichtung wie ein Blitzlicht einsetzen (Retina Flash). Ebenfalls neu beim iPad ist die Farbe Roségold.

iPad Pro 9,7"
  • reflexionsarmes Display
  • Stiftbedienung
  • schnell
  • gute Kameras
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • teuer
  • Stift nur separat

Das 10,5-Zoll-Modell vom Juni 2017 erkennt man auf Anhieb: Sein Display geht bis sieben Millimeter an den seitlichen Rand. Um den Bildinhalt nicht zu überdecken, greift man das iPad am besten unten oder oben. Es bleibt beim Seitenverhältnis 4:3 und einer Pixeldichte von 264 dpi, die für gestochen scharfe Details und Schriften sorgt. Die Pixelzahl hat Apple von 2048 x 1536 auf 2224 x 1668 erhöht und damit die nutzbare Fläche um knapp 20 Prozent vergrößert. Die geringe Dicke von 6,1 Millimeter ist wie beim iPad Pro 9,7" geblieben, das Gewicht stieg um 23 auf jetzt 469 Gramm.

Neues Jahr, neue iPad-Pro-Größe: Das 2017er-Modell kommt mit 10,5"-Display.

Das Display erreicht in normaler Umgebung eine Helligkeit von 475 Candela/m2. Erst bei hellem Licht (auf den Umgebungslichtsensor) klettern die Werte noch um etwa 100 cd/m2 weiter nach oben und schaffen fast die von Apple angegebenen, hervorragenden 600 cd/m2.

Damit hat man auch in sehr heller Umgebung noch Reserven. Durch die spiegelnden Oberflächen von Glas und Panel reicht es aber nicht zum Lesen in der prallen Sonne.

Seine Wiederholrate kann das Display je nach Bildinhalt dynamisch auf bis zu 120 Hertz (bisher 60) erhöhen. Dadurch wirkt Scrollen oder Wischen noch flüssiger als bisher; Fotos und Texte bleiben während der Bewegung schärfer. Beim Zeichnen mit dem Pencil sorgt die erhöhte Bildrate für schnellere Reaktionen des Displays. Bei statischen Inhalten senkt das iPad die Bildwiederholrate auf 48 oder 24 Hz, um Energie zu sparen. Für die Analyse des Bildinhalts setzt Apple einen gesonderten Chip ein. Der Kontrast zeige sich praktisch unabhängig vom Blickwinkel und erreichte hervorragende Werte von über 1400:1.

Das Display stellt nicht nur den erweiterten DCI-P3-Farbraum dar, sondern beinahe Adobe-RGB, das noch intensivere Rot- und Grüntöne enthält. Farben werden sehr wirklichkeitsgetreu wiedergegeben.

Der neue Prozessor A10X Fusion rechnet schneller als alle bisherigen ARM-CPUs von Apple – und zwar mit Abstand. Als erster iOS-Chip besitzt er sechs Rechenkerne, von denen drei fürs Energiesparen zuständig sind. Sie wechseln sich mit den drei 2,4 GHz schnellen Hochleistungs-Cores ab und arbeiten nie gleichzeitig mit ihnen. Unterstützt wird der Prozessor von 4 GByte RAM – beim iPad Pro 9,7" sind es nur 2 GByte. Insbesondere Performance- und Speicher-hungrige Apps wie iMovie mit 4K oder GarageBand mit vielen Spuren profitieren davon deutlich.

Die Grafik im A9X ist rund 80 Prozent schneller, muss aber auch mehr Pixel bedienen. Der Akku liefert Strom für 12,6 Stunden Videoschauen. Am Lightning-Port liegt USB 3.0 an.

Auch die rückseitige Kamera ist deutlich verbessert. Sie entspricht von den technischen Daten der im iPhone 7 und kann Fotos mit 12 Megapixeln sowie Videos mit 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Unterm Strich zählt die Kamera vom iPad Pro zu den besten bei Tablets. Eine aus vier LEDs bestehende Fotoleuchte unterstützt die Videoaufnahmen und blitzt bei Fotos. Wie beim iPhone reicht das Licht zwar nicht sehr weit, ist aber besser als gar keins.

Den größten Sprung bei der Auflösung haben die Frontkameras gemacht und zwar von 1,2 auf 7,0 Megapixel und auf 1080p-Videos mit 30 fps. Hier hilft wie beim iPhone das ganze Display als Blitz aus (Retina Flash). Erstmals bei einem iPad steht eine Festspeicherkapazität von 512 GByte zur Auswahl.

iPad Pro 10,5"
  • größeres Display
  • Stiftbedienung
  • schnell
  • gute Kameras
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • teuer
  • Stift nur separat

Unverändert riesig – das 12,9" iPad Pro (2017).

Zeitgleich mit dem 10,5-Zoll-Modell kam im Juni 2017 der Nachfolger des iPad Pro 12,9" heraus, dessen Gehäuse er übernahm.

Prozessoren und Kameras stimmen hingegen mit dem kleinen Geschwister überein. Beim Display stammt ebenfalls die Größe vom Vorgänger und die Technik vom iPad Pro 10,5".

Die Akku-Laufzeiten haben sich grob um ein Drittel verbessert. Mit dem iPad Pro 12,9" kann man bei mittlerer Helligkeit von 200 cd/m2 nun 11 Stunden Videos schauen. Das externe Smart-Keyboard kostet 189 Euro.

iPad Pro 12,9" (2017)
  • riesiges Display
  • Stiftbedienung
  • schnell
  • gute Kameras
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • teuer
  • Stift nur separat

Wie das iPhone X im Jahr zuvor ist auch das iPad Pro 2018 ein radikaler Neuanfang: Home-Button und Fingerabdruckscanner verschwinden und machen Platz für ein fast bis an alle Ränder reichendes Display sowie die Gesichtserkennung Face ID, die anders als bei den iPhones auch im Querformat arbeitet. Die Kopfhörerbuchse hat Apple bei diesen Modellen ebenfalls gestrichen.

Das neue iPad Pro hat Gehäusemaße und Gewicht des Vorgängers aus dem Jahr 2017 in etwa beibehalten, ist mit 5,9 mm aber sichtbar und spürbar dünner als das iPad Pro 10,5". Den zusätzlichen Platz nutzt Apple für ein größeres 11"-Display mit 2388 × 1668 Pixel, das sind auf der längeren Seite 164 Pixel mehr als beim iPad Pro 10,5" und dem iPad Air 3. Als Farben stehen nur noch Silber und Space-Grau zur Auswahl.

Das iPad Pro 11" (oben) im Vergleich mit dem 10,5"-Vorgänger.


Das LCD zeigt den erweiterten Farbraum DCI-P3 an, der Kontrast erreichte beim iPad ein Verhältnis von 1848:1 – mehr als der schon hervorragenden Kontrast 1400:1 des Vorgängermodells. Als maximale Helligkeit konnten wir 551 Candela/m² messen.

Das iPad Pro 2018 ist zudem das erste iOS-Gerät, das den Lightning-Anschluss gegen USB-C eintauscht. Das erspart beim Anschließen von Peripherie unter Umständen Adapter und erlaubt die Ansteuerung von externen Displays bis hin zu 4K.

Der Apple Pencil, der ersten Generation funktioniert nicht im Zusammenspiel mit dem 2018er iPad Pro, Apple hat dafür einen neuen, teueren Apple Pencil 2 im Programm. Er besitzt eine abgeflachte Seite und rollt deshalb nicht mehr vom Tisch. Der Pencil 2 findet seinen festen Platz am Bildschirmrand, wo er magnetisch haftet und zugleich per Induktion geladen wird. Durch einen Doppeltipp im unteren Drittel des Stiftes kann man Kernfunktionen umschalten, etwa vom Pinsel zum Radiergummi und zurück.

Da Apple den Smart Connector auf die Rückseite verlegt hat, ist auch ein neues Smart Keyboard erforderlich, wenn man dieses Accessoire benötigt. Dank 102 Magneten im iPad hält sowohl der in die Tastatur integrierte Schutz für die iPad-Rückseite als auch das iPad auf der Tastatur in zwei verschiedenen Positionen sehr fest. Tippgefühl, Druckpunkt und Anschlag entsprechen der Tastaturhülle für die Vorgänger, ebenso wie die leicht genoppte und vor Feuchtigkeit schützende Folie über den Tasten, die etwas billig wirkt.

Der A12X Bionic arbeitet mit je vier High-Performance- und Energiespar-Kernen (zum Vergleich: iPhone XS 2 und 4 Kerne). Beim Multicore-Test von Geekbench hängten die beiden Neuen die bisher schnellsten iPads (Pro 10,5" und 12,9" von 2017) um fast 100 Prozent ab. Die 2018er iPad Pros waren im Geekbench auch deutlich schneller als die aktuellen 2018er iPhones und mehr als doppelt so schnell wie unser zweikerniges MacBook Pro 13" mit Touch Bar von 2016.

Den Infrarot-Sensor an der Front nutzt Apple neben Face ID auch für Tiefeninformationen beim Anfertigen von Porträt-Selfies mit unscharfem Hintergrund (Bokeh). Die 7-Megapixel-FaceTime-Kamera beherrscht jetzt Smart HDR, bei dem überstrahlte oder verschattete Bereiche besser belichtet werden. Die Aufnahmen erreichten im Test aber nicht ganz das Niveau der aktuellen iPhone-Frontkameras (siehe auch iPhone-Kaufberatung 2019).

Anders als das iPhone XR kann das iPad bei Fotos, die mit der rückwärtigen 12-Megapixel-Einzelkamera geschossen werden, keine Bokeh-Effekte für einen unscharfen Hintergrund per Software berechnen. Neu ist nun die Videoaufnahme mit Stereo-Ton. Leider hat Apple die Bildstabilisatoren zum Entwackeln von Videos und Fotos bei schlechtem Licht weggelassen, die Vorgängermodelle Baujahr 2017 haben noch welche eingebaut.

Das iPad Pro 2018 bietet Apple erstmals mit Flash-Speicher von bis zu 1 TByte Kapazität an – zu einem stolzen Aufpreis von 830 Euro. Neben der höheren Kapazität bieten die größeren Speicher-Varianten auch bessere Transferraten: Unsere beiden Testgeräte mit 1 TByte schaufelten rund 1000 MByte/s an Daten beim Schreiben und 2100 MByte/s beim Lesen durch. Die Variante mit 256 GByte erreichte noch gute 490 respektive 1710 MByte/s, die mit 64 GByte aber lediglich 222 und 420 MByte/s. Das 1-TByte-iPad kommt zudem mit 6 GByte Arbeitsspeicher, die Modelle mit weniger Platz sind mit 4 GByte RAM ausgestattet.

Obwohl die Akku-Kapazitäten etwas zurückgegangen sind, blieben die Laufzeiten im Vergleich mit dem Vorgänger abseits der Steckdose im Schnitt gleich. Das 11-Zoll-Modell hielt aufgrund des kleineren Displays durchweg länger durch als sein großer Bruder.

Als Funk-Techniken stehen außer Bluetooth 5.0 bei den Cellular-Modellen Gigabit-LTE mit einer normalen Nano-SIM und gleichzeitig einer eSIM für bestimmte Mobilfunk-Verträge zur Verfügung. Nur die LTE-Varianten beherrschen die Satelliten-Navigation mit GPS, Glonass und Galileo.

iPad Pro 11"
  • größeres und besseres Display
  • sehr schnell
  • besserer Pencil 2
  • flexibler durch USB-C
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • teuer
  • neuer Pencil 2 erforderlich
  • teures Smart Keyboard
  • Stift und Tastatur nur separat

Beim gemeinsam mit dem 11"-Modell neu eingeführten 12,9"-iPad-Pro hat Apple den Wegfall des Home-Buttons anders genutzt: Statt das Display (noch) größer zu machen, wurde das Riesen-Tablet verkleinert.

Das neue Design macht es deutlich mobiler als seinen wuchtigen Vorgänger: Das Gehäuse ist zweieinhalb Zentimeter kürzer und einen halben Zentimeter schmaler – es passt jetzt beinahe auf ein DIN-A4-Blatt – und wiegt mit 633 Gramm nun 59 Gramm weniger. Ebenso wie das 11"-Modell ist es nur 5,9 mm dick und damit spürbar dünner der Vorgänger. Nachteil: Die Kamera ragt wie bei den aktuellen iPhones auf der Rückseite etwas heraus.

Das 12,9" iPad Pro (rechts) ist mehr Laptop als Tablet.


Der Kontrast erreichte beim iPad mit 12,9-Zoll-Bildschirm ein hervorragendes Verhältnis von 1561:1 und eine maximale Helligkeit von 568 Candela/m². In allen anderen Belangen entspricht es dem zuvor im Detail ausgeführten 11" iPad Pro.

iPad Pro 12,9" (2018)
  • riesiges Display bei etwas kompakterem Gehäuse
  • sehr schnell
  • optional 6 GByte Arbeitsspeicher
  • besserer Pencil 2
  • unterstützt iPadOS / iOS 13
  • sehr teuer
  • neuer Pencil 2 erforderlich
  • teures Smart Keyboard
  • Stift und Tastatur nur separat

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