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iPad mini 3: Schwer zu reparieren und mit viel Kleber

Nach dem iPad Air 2 wurde nun auch Apples zweites neues Tablet einem "Teardown" unterzogen. Der zeigt, dass sich auch das kleinere iPad schwierig warten lässt.

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Nach dem "Teardown" des iPad Air 2 hat der US-Reparaturdienstleister iFixIt nun auch das iPad mini 3 geöffnet. Die Ergebnisse der Zerlegung bringen wenig Überraschendes zutage. So entspricht die Hardware weitgehend dem iPad mini Retina alias iPad mini 2.

Eingebaut ist der alte A7-Chip. Neu ist der Touch-ID-Fingerabdrucksensor. Dieser ist laut iFixIt mit Kleber fixiert, was beim Tausch eines angeknacksten Displays dafür sorgen dürfte, dass auch gleich ein neuer Sensor her muss. Eingebaut ist außerdem ein NFC-Chip von NXP (65V10), den man auch aus iPhone 6 und 6 Plus sowie iPad Air 2 kennt. Offensichtlich übernimmt dieser die Rolle des Secure Element.

Angeklebt: Der Touch-ID-Sensor wurde offenbar mit Heißkleber fixiert.

(Bild: iFixIt)

In Sachen Reparierbarkeit gibt iFixIt dem iPad mini 3 die gleiche schlechte Note wie beim iPad Air 2: Nur zwei von zehn möglichen Punkten. Immerhin sei die Batterie nicht mit der Hauptplatine oder anderen Komponenten verlötet. LCD und Glas seien zudem nicht miteinander verschmolzen, wie dies beim iPad Air 2 der Fall ist.

Besondere Kritik übte der Reparaturdienstleister am besagten Home-Knopf mit Touch-ID-Sensor. Dieser sei nun viel schwerer auszutauschen als zuvor. (bsc)