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iPad mit Gesichtserkennung im Anmarsch

Apples Tablet wird wohl demnächst die Face-ID-Technik erhalten. In iOS 12 wurden nun neue Hinweise entdeckt.

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In der Beta von Apples neuem Mobilbetriebssystem steckt eine iPad-Variante der Animojis.

(Bild: Steven Troughton-Smith)

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Bislang verwendet nur ein einziges Apple-Gerät die Gesichtserkennung Face ID: Das teure iPhone X (ab 827 €). Bald könnten auch erste iPad-Modelle hinzukommen, für deren Entsperrung kein Fingerabdruck mehr notwendig ist. Davon geht der Entwickler und iOS-Leak-Spezialist Steven Troughton-Smith aus, der einen näheren Blick in die Betaversion von iOS 12 geworfen hat.

Dabei fand er eine bereits an Apple-Tablets angepasste Variante des privaten Frameworks AvatarKit, mit dem Apple seine animierten Emojis, die Animojis, implementiert. Diese setzen zwingend ein Gerät mit Face-ID-Technik voraus – das True Depth genannte Kameramodul inklusive 3D-Scanning-Einheit, das auch im iPhone X steckt. Entsprechend bereitet sich Apple wohl darauf vor, dieses auch im iPad zu verbauen. AvatarKit benötige nach wie vor eine Kamera mit Gesichtstracking, so der Entwickler, also das Face-ID-System.

Troughton-Smiths Fund ist nicht das erste Indiz, dass bis zum Herbst – dann soll iOS 12 offiziell freigegeben werden – neue iPads mit Face ID erscheinen könnten. In dem neuen Mobilbetriebssystem hat Apple auch seine Gestensteuerung angepasst, die auf dem Tablet der beim iPhone X ähnelt.

Dazu gehört, dass man mit einem Wisch nach oben vom unternen Displayrand zurück zum Home-Screen gelangt; außerdem lässt sich das Kontrollzentrum per Wisch nach unten von der rechten oberen Bildschirmseite aus aufrufen. Diese Gesten sprechen dafür, dass künftige iPads keinen Home-Knopf mehr haben beziehungsweise in der Mitte des oberen Display-Teils über ein Kameramodul verfügen.

Es ist unklar, wann Apple neue iPads auf den Markt bringen könnte. Für September werden drei neue iPhone-Modelle erwartet, frische Tablets könnten vor oder nach diesem Termin – z.B. im Oktober – vorgestellt werden. Seinen traditionellen Sommertermin, die WWDC Anfang Juni, ließ Apple ohne Hardwareankündigung verstreichen. (bsc)