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iPad mit Gesichtserkennung kommt angeblich bald

Gerüchten aus Apples Lieferkette zufolge könnten bis Sommer Tablets mit Face ID auf den Markt kommen. Auch zum smarten Lautsprecher HomePod gibt es Neuigkeiten.

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iPad

Nutzerin mit iPad.

(Bild: dpa, Bernd von Jutrczenka)

Apples iPad steht offenbar vor einer größeren Überholung: Laut Analystenberichten, die sich auf Informationen aus Apples asiatischer Lieferkette stützen, sollen bis Ende des nächsten Quartals erstmals Geräte ohne Fingerabdrucksensor (Touch ID) aber mit Gesichtserkennung (Face ID) auf den Markt kommen. Es dürfte sich dabei um Modelle der Pro-Linie handeln, die aktuell über Bildschirmdiagonalen von 10,5 und 12,9 Zoll verfügen. Die Displayränder dürften schrumpfen – ob dies bedeutet, dass die Geräte selbst kleiner werden oder Apple mehr Pixel drauflegt, ist unklar.

Bekommt das iPad einen "Notch"?

Auf jeden Fall eingebaut werde aber ein True-Depth-Kameramodul, heißt es in einem Report von Rosenblatt Securities an Investoren. Es könnte in Form einer Kerbe im Display stecken ("Notch"). Damit wäre neben der Entsperrung per Face ID auch die Darstellung von Animojis sowie ein besserer Selfie-Modus möglich. Auch Augmented-Reality- und andere 3D-Anwendungen würden von dem Modul im iPad profitieren. Aktuell steckt die True-Depth-Hardware nur im teuren iPhone X (ab 839,49 €).

Neue Modelle würden in die Pipeline passen

Der Bericht passt zu Apples aktueller Pipeline. Das erste iPad Pro mit 12,9 Zoll kam im Herbst 2015 auf den Markt, eine Variante mit 9,7 Zoll dann im März 2016. Im Sommer 2017 erschienen schließlich eine zweite Generation des 12,9-Zoll-Modells (ab 1049 €) sowie eine komplett neue Variante mit 10,5 Zoll (ab 620 €). Entsprechend wäre eine Lieferung der dritten Generation ein Jahr nach der zweiten – also z.B. zur WWDC im Juni 2018 – im Zeitplan. Spekulationen über neue iPads, die in absehbarer Zeit erscheinen können, gibt es bereits seit mehreren Wochen. Zuletzt waren Zulassungsanträge bei der Eurasischen Wirtschaftskommission aufgetaucht, hier ging es um zwei Geräte mit noch unbekannten Modellnummern.

HomePod-Spekulationen aus Taiwan

Aus Taiwan kommen unterdessen auch Gerüchte über Neuigkeiten beim HomePod. Angeblich will Apple noch in diesem Jahr ein weiteres Modell vorlegen, das mit 150 bis 200 US-Dollar deutlich billiger wäre als die aktuelle 350-Dollar-Variante. Apple würde damit dem Trend der Konkurrenz folgen, mehrere Smart Speaker anzubieten – das tun Google (Assistant bzw. Home) und Amazon (Echo) schon lange. (bsc)