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"iPhone 11" angeblich mit neuen Kamerafunktionen – aber ohne USB-C

Mit Triple-Kamerasystem und verbesserter Taptic Engine sollen die 2019er iPhones neue Funktionen bieten.

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Größere Design-Änderungen werden beim 2019er iPhone – bis auf das Triple-Kamerasystem – nicht erwartet. Es dürfte dem iPhone X (im Bild) stark ähneln.

(Bild: dpa, Lino Mirgeler)

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Apple bereitet die Einführung von drei neuen iPhone-Modellen für den Herbst 2019 vor. Die Nachfolger von iPhone XR, XS und XS Max werden einem Bericht zufolge unter den Code-Bezeichnungen respektive Modell-IDs N104 (iPhone12,1), D42 (iPhone12,3) und D43 (iPhone12,5) geführt. Ebenso wie bei den Vorgängern soll als Display-Technik in den beiden teureren Modellen weiterhin OLED zum Einsatz kommen, der XR-Nachfolger bleibe bei einem von Apple "Liquid Retina" genannten LC-Display.

Zu den Neuerungen der 2019er iPhones zählen demnach ein verbesserter Vibrationsmotor (Taptic Engine) für haptisches Feedback, der zugleich auch das druckempfindliche Display (3D Touch) ablösen soll – wie im iPhone XR schon geschehen. iOS 13 bringt gängige 3D-Touch-Funktionen auf alle Modelle wie etwa auch iPads.

Die dritte Linse des erwarteten Triple-Kamerasystems diene als Weitwinkelobjektiv, wie 9to5Mac berichtet. Eine neue "Smart Frame"-Funktion soll automatisch Bereiche außerhalb das normalen Bildausschnittes mit erfassen, um umfassende Korrekturen und Anpassungen zu ermöglichen. Diese Zusatzinformationen werden nur für kurze Zeit zur Nachbearbeitung der Aufnahmen aufbewahrt und dann automatisch gelöscht, heißt es.

Keine Änderung werde es in diesem Jahr hinsichtlich des Lightning-Ports geben, merkt 9to5Mac unter Berufung auf informierte Personen an. Nach der Einführung von USB-C im iPad Pro 2018 wurde verstärkt spekuliert, Apple werde den Wechsel auch beim iPhone vollziehen – dieser Schritt erfolgt dann aber frühestens 2020.

Die EU-Kommission prüft derzeit, ob weitere Schritte in Hinblick auf Vorgaben zu einer einheitlichen Handy-Ladelösung unternommen werden – bislang gibt es nur eine freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller, ab 2021 auf USB-C als einheitlichen Ladestandard zu setzen. Das bedeutet bislang allerdings nicht zwingend, USB-C in das iPhone zu integrieren, ein USB-C-Netzteil und USB-C-auf-Lightning-Kabel würde die Selbstverpflichtung ebenfalls erfüllen. Apple hatte im März gewarnt, eine Regulierung der Ladebuchse blockiere Innovation, schade der Umwelt und bereite Kunden "große Unannehmlichkeiten".

Das "iPhone 11" dürfte Apple wie üblich im September vorstellen. Umfassende Neuerungen sind offenbar erst für das 2020er iPhone geplant, darunter neue Bildschirmgrößen und ein 3D-Kamerasystem auf der Rückseite.

[Update 24.07.19 9:26 Uhr:] Weiterhin gibt es Spekulationen über eine verbesserte Frontkamera bei den neuen iPhones. Sie soll in der Spitze 120 Frames pro Sekunde aufnehmen können und sich auch für Zeitlupenvideos eignen.

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(lbe)