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iPhone 4S: Auf die inneren Werte kommt es an

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Der US-Computerkonzern Apple hat am Dienstag in Cupertino (US-Bundesstaat Kalifornien) wie erwartet das Nachfolgemodell des erfolgreichen iPhone 4 vorgestellt. Der frisch gebackene CEO Tim Cook eröffnete seine erste Produktvorstellung seit der Übernahme der Konzernführung vom erkrankten Unternehmensgründer Steve Jobs. Die Vorstellung des neuen iPhone übernahm dann Marketingchef Phil Schiller: Das iPhone 4S sieht aus wie der Vorgänger, ist "innen aber total neu".

Im iPhone 4S tickt ein A5-Prozessor von Apple.

Dank dem neuen A5-Doppelkernprozessor wartet das neue iPhone mit mehr Rechenpower und besserer Grafikleistung auf. Gleichzeitig soll die mit einer Akkuladung mögliche Gesprächszeit auf bis zu 8 Stunden verbessert worden sein. Beim Surfen per WLAN hält es dagegen eine Stunde weniger durch. Erstmals wird es keine zwei Versionen für CDMA und GSM mehr geben, das iPhone 4S kann als "World Phone" in beiden Netzen funken. Der Kamera hat der Hersteller nach eigenen Angaben einen neuen Sensor mit 8 Megapixeln spendiert, mit der das iPhone jetzt auch HD-Videos (1080p) aufzeichnen kann. Zur Weitergabe der Inhalte unterstützt das iPhone 4S nun auch AirPlay Video Mirroring im Zusammenspiel mit Apple TV. Die Übertragungsqualität ist dann aber auf 720p beschränkt. Wer die volle HD-Auflösung von 1080p an den Fernseher übertragen will, muss dazu auf eine Kabelverbindung mit Apples separat erhältlichen Digital AV Adapter oder VGA Adapter zurückgreifen.

Das iPhone 4S ist ab Mitte Oktober erhältlich.

(Bild: Apple)

Neu ist ein Sprachassistent namens Siri, der einfache Aufgaben auf gesprochene Anweisungen ausführt. So lassen sich per Sprachbefehl etwa Termine in den Kalender eintragen. Auch über Google-Maps sollen Routenberechnungen auf Zuruf möglich sein, ebenso wie Wettervorhersagen oder einfach nur das Nachschlagen in der Wikipedia. Siri soll neben Englisch auch Deutsch und Französisch verstehen und exklusiv auf dem iPhone 4S laufen.

Das iPhone 4S gibt es wie gehabt in Schwarz und in Weiß. Erstmals ist ein 64-GByte-Modell erhältlich. Das 16-GByte-Modell kostet in den USA in Zusammenhang mit einem Mobilfunkvetrag über 24 Monate 199 US-Dollar, die 32-GByte-Variante gibt es für 299 Dollar und jene mit 64 GByte für 399 Dollar. In Deutschland sind die neuen iPhones ab dem 14. Oktober erhältlich, zu Preisen ab 629 Euro. Weitere Preisangaben liegen noch nicht vor. Vorbestellen lassen sich die Geräte ab dem 7. Oktober. Mehr dazu demnächst in c't 22/11.

Das iPhone 4 mit 8 GByte kostet künftig 520 Euro, das iPhone 3GS mit 8 GByte dann 370 Euro. (vbr) / (ohu)