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iPhone 4S: Die Preise und Tarife der Mobilfunkanbieter

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Eine Vorbestellung des iPhone 4S ist seit Freitagvormittag in Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Australien und den USA möglich. Der Verkaufsstart selbst folgt am Freitag, den 14. Oktober – zu diesem Termin dürften auch die ersten Geräte bei Vorbestellern ankommen. In Österreich und der Schweiz gelangt das iPhone 4S erst am 28. Oktober in den Handel, eine Vorbestellungsmöglichkeit scheint nicht vorgesehen. [Update: Das erste iPhone-Kontingent in Apples Online-Store scheint vergeben, inzwischen nennt der iPhone-Hersteller "ein bis zwei Wochen" als Zeitraum bis zum Versand.]

In Deutschland kostet das iPhone 4S in Apples Online-Store ohne Vertragsbindung bekanntlich 629 Euro (16 GByte Speicherplatz), 739 Euro (32 GByte) oder 849 Euro (64 GByte). Das Gerät ohne Netzsperre lässt sich wie gewohnt mit SIM-Karten beliebiger GSM-Anbieter verwenden. Der Funkchip des iPhone 4S beherrscht zwar zugleich auch den Mobilfunkstandard CDMA2000 – allerdings ist dies laut Apple nur dann unterstützt, wenn das Gerät für eine Nutzung in CDMA-Netzen "gekauft und aktiviert" worden ist.

Die Deutsche Telekom führt das iPhone 4S mit Zweijahresverträgen im Programm und bindet das Gerät über diesen Zeitraum hinweg per Netlock an das eigene Mobilfunknetz. Neukunden und Vertragsverlängerer können das Gerät zu subventionierten Preisen erwerben, die je nach gewähltem Tarif stark variieren: Im günstigsten Tarif "Call & Surf Mobil XS" (Monatspreis 20 Euro) kostet das iPhone 4S beispielsweise 480 Euro (16 GByte), 590 Euro (32 GByte) und 700 Euro (64 GByte). Im teuersten Tarif "Complete Mobil XL" mit einer monatlichen Grundgebühr von 100 Euro liegen die Preise entsprechend niedriger: 50 Euro veranschlagt die Deutsche Telekom dann für das iPhone 4S mit 16 GByte Speicherplatz, 170 Euro für das Modell mit 32 GByte und 280 Euro für das 64-GByte-iPhone.

In den vergangenen Jahren bot die Telekom bestimmten iPhone-Bestandskunden an, sich frühzeitig aus ihrem Vertrag freizukaufen, um auf das jeweils neueste iPhone umsteigen zu können – ein derartiges "Upgrade-Anytime-Angebot" ist für das iPhone 4S nicht vorgesehen, betonte ein Pressesprecher des Netzbetreibers gegenüber Mac & i.

Vodafone vermarktet das iPhone 4S mit Zweijahresverträgen in den SuperFlat-Internet-Tarifen. Das Gerät ist nicht mit einer Netzsperre versehen. Im günstigsten Tarif “SuperFlat Internet Wochenende” (Monatspreis 25 Euro) kostet das iPhone 4S beispielsweise 250 Euro (16 GByte), 350 Euro (32 GByte) oder 450 Euro (64 GByte). Im teuersten Tarif "SuperFlat Internet Allnet" mit einer monatlichen Grundgebühr von 100 Euro liegt der Kaufpreis des iPhone 4S mit 16 GByte Speicherplatz bei 100 Euro. Das 32-GByte-iPhone-4S kostet in diesem Tarif 200 Euro, das 64-GByte-Modell wiederum 300 Euro. Zusätzlich verkauft Vodafone das iPhone 4S auch Vertrags- und Netlock-frei zum vollen Preis zwischen 630 und 850 Euro.

Kunden von Telefónica O2 können das iPhone 4S gegenwärtig nicht zu subventionierten Preisen vorbestellen. Der Provider bietet – wie bereits in der Vergangenheit – stattdessen ein Finanzierungsmodell an. Für alle Varianten erwartet er eine Anzahlung von einmalig 19 Euro. Für das Modell mit 16 GByte werden dann über 24 Monate jeweils 27,50 Euro fällig, das ergibt rechnerisch einen Gesamtpreis von 679 Euro. Die Rate für die 32 GByte-Version liegt fünf, die für das neue 64 GByte-Modell weitere fünf Euro höher, der Gesamtpreis damit bei 799 oder 919 Euro. Gegenüber des Barpreises bei Apple der Finanzierungpreis 50 bis 70 Euro höher. Zur Auswahl stehen nur die Tarifmodelle O2 Blue 100, 250 und Unlimited zu Preisen zwischen 20,25 und 54 Euro. Wer stattdessen etwa einen o2o-Tarif bevorzugt, muss sich aktuell noch mit dem bisherigen iPhone 4 begnügen.

Beim Bestellvorgang kann es unter Umständen zu Problemen kommen: Im Apple Store kam es zu Überlastungen und bei der Telekom führt der Versuch der Online-Vertragsverlängerung teilweise ins Leere. O2 Deutschland gab bekannt, dass das iPhone-4S-Kontingent für Online-Besteller bereits "nahezu ausgebucht" sei – die O2-Shops nehmen aber angeblich noch Vorbestellungen entgegen. (lbe)