Menü
Mac & i

iPhone-6s-Akkuprobleme: Apple bietet kostenloses Austauschprogramm

Eine "kleine Anzahl" von Geräten könne sich im Betrieb unerwartet abschalten. Betroffene erhalten eine neue Batterie.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 65 Beiträge
iPhone 6S und 6S Plus

iPhone 6s Plus und iPhone 6s.

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

Nach Nutzerberichten über iPhones, die sich im Betrieb unerwartet abschalten, hat Apple nun ein offizielles Austauschprogramm gestartet. Wie das Unternehmen auf seiner Website schreibt, soll von dem Problem angeblich nur eine "sehr geringe Anzahl" von Modellen betroffen sein, die zwischen September und Oktober 2015 produziert wurden. Dies sei aber "kein Sicherheitsproblem" und betreffe nur Geräte eines "eingeschränkten Seriennummernbereiches". Mittlerweile ist der Nachfolger des iPhone 6s, das iPhone 7, auf dem Markt.

Wer das Problem bei seinem Gerät erlebt hat, sollte sich an die Genius-Abteilung eines Apple Retail Stores oder einen autorisierten Apple-Serviceanbieter wenden. Dort kann dann geprüft werden, ob das Gerät in den betroffenen Seriennummernbereich fällt. Ist dem so, wird der Akku des iPhone kostenlos ausgetauscht.

Eine im Internet durchführbare Seriennummernüberprüfung gibt es derzeit noch nicht. Mobilfunkanbieter nehmen an dem Austauschprogramm nicht teil; Nutzer, die ihr Gerät dort gekauft haben, sollten aber dennoch bei Apple oder einem Serviceanbieter vorbeischauen. Der Austausch erfolgt weltweit. Falls das iPhone 6s aus anderen Gründen reparaturbedürftig ist, müssen diese Reparaturen vor dem Akkuaustausch vorgenommen werden – etwa wenn das Display einen Sprung hat. "In einigen Fällen kann die Reparatur kosten verursachen", so Apple. Der Akkuaustausch sollte im Land des Kaufes erfolgen.

Berichte über sich selbst abschaltende iPhones gibt es bereits seit einigen Monaten. Dabei werden nicht nur iPhone-6s-Modelle von Nutzern erwähnt, sondern auch das iPhone 6 – für letzteres gibt es bislang kein Austauschprogramm. In China hatten Verbraucherschützer zuletzt eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet. Was konkret das Problem ist, hat der Hersteller bislang noch nicht verraten. (bsc)