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iPhone 7: Apple will keine Verkaufszahlen zum Start nennen

Nach der iPhone-Einführung hat Apple in den vergangenen Jahren stets neue Rekordmeldungen veröffentlicht – in diesem Jahr will der Konzern schweigen. Es sei jetzt schon klar, dass das iPhone 7 ausverkauft sein wird.

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(Bild: dpa, Monica Davey)

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Apple wird in diesem Jahr zum ersten Mal keine Zahlen zu iPhone 7 und iPhone 7 Plus nach dem ersten Verkaufswochenende bekanntgeben, wie das Unternehmen gegenüber dem Nachrichtensender CNBC ankündigte. Das Unternehmen erwarte, dass sich iPhone 7 und iPhone 7 Plus schon zum Vorbestellungsstart am Freitag, dem 9. September als "unglaublich populär bei Kunden" erweisen, schreibt Apple.

Da der Handelskanal inzwischen auf mehrere hunderttausend Geschäfte weltweit ausgebaut wurde, wisse Apple schon vor der ersten Bestellung, dass das iPhone 7 ausverkauft sein wird. Die Anfangsverkäufe werden nämlich durch das Angebot bestimmt, nicht durch die Nachfrage, erklärt der iPhone-Hersteller – deshalb habe man sich dazu entschieden, diese Zahl nicht zu veröffentlichen, da sie für “Investoren und Kunden” kein repräsentativer Messwert mehr sei. Den Umsatz im laufenden Geschäftsquartal prognostiziert Apple unverändert zwischen 45,5 Milliarden und 47,5 Milliarden Dollar.

Im vergangenen Jahr hatte Apple nach dem Verkaufsstart des iPhone 6s und iPhone 6s Plus erneut Rekordzahlen in Höhe von 13 Millionen Stück vermeldet, 2016 verzeichnete der Konzern erstmals rückläufige iPhone-Verkäufe. Die Upgrade-Rate beim iPhone 6s sei “sehr viel niedriger” als zuvor beim iPhone 6, erklärte Cook.

Mit dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus dürfte Apple jetzt auf eine große Menge an Nutzern hoffen, die noch beim iPhone 6 oder älteren Modellen verblieben sind. Die neuen Modelle bieten mehr Speicherplatz, eine längere Akkulaufzeit, einen leistungsfähigeren Prozessor sowie eine bessere Kamera, bleiben äußerlich aber nahezu unverändert – und verzichten erstmals auf die Klinkenbuchse zum Anschluss von Kopfhörern.

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