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"iPhone 7" angeblich ohne Chips von Samsung

Offenbar plant Apple, die Produktion seines kommenden A10 komplett an TSMC zu geben. Die Südkoreaner hätten das Nachsehen.

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TSMC-Gebäude in Taiwan.

(Bild: TSMC)

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Den Auftrag zur Herstellung des "A10"-Chips, der im "iPhone 7" zum Einsatz kommen wird, soll Apple angeblich allein dem taiwanischen Chipfertiger TSMC zugesprochen haben. Das berichtet das südkoreanische Fachportal Electronic Times unter Berufung auf informierte Kreise aus der Industrie. Derzeit teilt Apple die Produktion des A9 im iPhone 6s / 6s Plus zwischen Samsung und TSMC auf. Das bislang in der Gerüchteküche "iPhone 7" genannte neue Apple-Smartphone soll im Herbst 2016 vorgestellt werden.

Hintergrund für die Entscheidung Apples zu den Veränderungen bei den Chip-Zulieferern sei, dass TSMC die bessere Fertigungstechnik biete. Dem Unternehmen soll es noch vor Samsung gelungen sein, im 10-Nanometer-Verfahren zu produzieren. Bislang allerdings sprach TSMC davon, Anfang 2017 mit der 10-nm-Serienproduktion beginnen zu können und Ende 2016 mit einer Einlauf- und Testphase zu beginnen.

Beim A9 sollen Analystenschätzungen zufolge noch 60 bis 70 Prozent des Produktionsvolumens auf Samsung entfallen. Informationen darüber, dass das iPhone 6s mit der von TSMC stammenden A9-Ausführung eine bessere Akkulaufzeit als die Version mit Samsungs SoC bietet, wies Apple zurück: Es gäbe maximal geringe Abweichungen von zwei bis drei Prozent – was Mac & i in einer ausführlichen Analyse auch bestätigen konnte.

Erste Gerüchte darüber, dass Apple bei der Herstellung des neuen iPhone-Chips komplett auf Samsung verzichtet, gab es schon Ende vergangenen Jahres. Start der Massenproduktion des A10 bei TSMC könnte im Juni sein, die Vorstellung des neuen iPhones dürfte wie gewohnt im September erfolgen. TSMC hatte zuletzt Rekordeinnahmen verzeichnet. (mit Material von TechStage) / (bsc)