iPhone 8: Analysten fürchten Verzögerung um bis zu einen Monat

Dass Apples nächstes Top-Smartphone im September vorgestellt wird, gilt vielen Beobachtern als ausgemacht. Allerdings könnte es gleich zum Start zu Lieferschwierigkeiten kommen, behaupten Börsenspezialisten.

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iPhone 7

Mit dem iPhone 7 will Apple im anstehenden Weihnachtsgeschäft punkten.

(Bild: dpa, Joel Carrett)

Von
  • Ben Schwan

Kommt das iPhone 8 womöglich später? Analysten des US-Bankhauses Bank of America Merrill Lynch (BofA ML) sagen dies nun in einem Bericht an Investoren voraus. Darin heißt es, das neue Topmodell, dessen Vorstellung im September erwartet wird, könne sich in der Auslieferung um drei bis vier Wochen verzögern.

Die Analysten Stefano Pascale und Wamsi Mohan berufen sich bei ihrer Vorhersage auf Quellen aus der Apple-Lieferkette in China, mit denen sie kürzlich geredet haben wollen. "Technische Probleme" plagen demnach sowohl Apple selbst als auch seine asiatischen Lieferanten und Auftragsfertiger. Die Beteiligten seien derzeit dabei, diese zu beheben.

Damit bestäigt BofA ML Aussagen, die in dieser Woche auch das Magazin Fast Company tätigte. Informierte Kreise hatten dem Wirtschaftsblatt mitgeteilt, bei Apple sei man derzeit in einer Art Panikmodus, um Softwareprobleme zu beheben. So könne es dazu kommen, dass neue Funktionen des iPhone 8 erst später per Update aktiviert würden. Hier war allerdings weniger die Rede von Hardwareproblemen, über die die BofA-ML-Analysten nun zu spekulieren scheinen.

Bank of America Merrill Lynch geht davon aus, dass die Probleme dazu führen, dass Apple geringere Stückzahlen vom "iPhone 8" absetzen kann. Im Septemberquartal wurden die Verkaufsvorhersagen um 11 Millionen Einheiten gekürzt, im Dezemberquartal noch um 6 Millionen. Das wiederum hätte Einfluss auf Apples Umsatz und Gewinn. Dennoch halten Pascale und Mohan die Apple-Aktie nach wie vor für einen "Kauf".

Neben dem iPhone 8 soll Apple im September auch zwei weitere neue Modelle vorstellen, in der Gerüchteküche "iPhone 7s" und "iPhone 7s Plus" genannt. Beide sollen sich in Sachen Design am aktuellen iPhone 7 (das wiederum auf das iPhone 6 zurückgeht) orientieren, aber ein verbessertes Innenleben sowie einen Glasrücken aufweisen. Letzterer würde zur Umsetzung einer drahtlosen Ladefunktion benötigt. (bsc)