Menü

"iPhone 8" angeblich mit Gesichtserkennung statt Fingerabdruckscanner

Als biometrisches Zugangsverfahren setzt Apple bei der nächsten iPhone-Generation nach Informationen eines Analysten auf einen 3D-Laserscanner. Dies werde auch AR-Anwendungen ermöglichen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 8 Beiträge

Das iPhone kann Gesichter erfassen – und versucht seit iOS 10, Personen auf Fotos zu identifizieren.

(Bild: Apple)

Von

Im “iPhone 8” löst ein 3D-Laserscanner den Fingerabdrucksensor Touch ID ab, wie der Analyst Rod Hall der US-Großbank JPMorgan in einer Mitteilung an Investoren schreibt. Dies würde Apple ermöglichen, in der nächsten iPhone-Generation auf ein randloses Display zu setzen – ohne einen Fingerabdruckscanner integrieren zu müssen. Die Gesichtserkennung per 3D-Laserscanner vermeide zudem Nachteile von Touch ID, etwa den Funktionsverlust in nasser oder feuchter Umgebung.

Nach Ansicht des Analysten kann Apple den 3D-Laserscanner später zudem für Augmented-Reality-Anwendungen einsetzen, um Objekte in der Umgebung zu erfassen – etwa zur Ermittlung der Schuhgröße für Online-Bestellungen. Das Scanner-Modul erhöhe die Materialkosten des “iPhone 8” um rund 10 bis 15 Dollar, schreibt Hall – dies trage zu einem Preissprung beim nächsten iPhone bei. Berichte zufolge könnte die neue iPhone-Generation mit OLED-Display erst ab 1000 Euro erhältlich sein. Der Preis des iPhone 7 bei knapp 760 Euro – und reicht bereits bis über 1100 Euro.

Eine Gesichtserkennung als neue biometrische Komponente ist seit längerem im Gespräch für die nächste iPhone-Generation. Bislang wurde spekuliert, sie könnte zusätzlich zum Fingerabdrucksensor zum Einsatz kommen. Inzwischen gehen aber auch andere Analysten davon aus, dass Apple beim “iPhone 8” ein neues biometrisches Zugangsverfahren einsetzt.

Jüngsten Berichten zufolge setzt das “iPhone 8” auf einen 5,15 Zoll großen Hauptbildschirm mit einer zusätzlichen Funktionsleiste, die den Home-Button ablöst. Die Abmessungen des Gehäuses sollen so weitestgehend dem 4,7”-iPhone entsprechen. Neben dem OLED-Display wird auch die Unterstützung einer drahtlosen Ladetechnik erwartet. Apple führt neue iPhones gewöhnlich im September ein. (lbe)