iPhone & Co: Apple passt Kaufbeschränkungen an

Um Engpässe zu vermeiden, begrenzt Apple die Abgabemenge von Produkten nun flexibel.

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(Bild: dpa, Angelo Carconi)

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Apple hat erhebliche Begrenzungen beim Verkauf seiner Produkte angepasst. Bestimmte Hardware des Herstellers lässt sich seit vergangener Woche nur noch in eingeschränkter Stückzahl bestellen. Je nach Liefersituation und Verfügbarkeit scheinen diese Kaufbeschränkungen nun aber nachjustiert zu werden: Besonders strikte Begrenzungen etwa bei iPhones, neuen iPads und AirPods Pro, hat Apple am Montag wieder gelockert.

Zuletzt gab das Unternehmen nur noch bis zu maximal zwei iPhones pro Kunde ab, das galt nicht nur für aktuelle sondern auch für ältere Modellreihen wie das iPhone 8. Zum Wochenanfang wurde die strikte Begrenzung nach wenigen Tagen bereits wieder aufgehoben, derzeit lassen sich beispielsweise bis zu maximal sechs Stück von iPhone 11 oder iPhone 11 Pro in Deutschland bestellen. Bei AirPods Pro und dem iPad Pro gibt es aktuell keine derartige Kaufbeschränkung, dort sind auch Bestellungen von mehr als zehn Stück möglich – ebenso beim gerade neu eingeführten MacBook Air.

Analysten hatten im Verlauf des Monats März eine Verbesserung bei der allgemeinen Verfügbarkeit populärer Apple-Hardware wie iPhone 11 und AirPods Pro protokolliert – anhand der Lieferzeitprognosen des Herstellers für mehrere Länder. Bei Bestellung eines iPhone 11 in der Einstiegskonfiguration sei die Wartezeit zum Beispiel von rund einer Woche zum Monatsbeginn auf nun rund zwei Tage gesunken. Unklar bleibe, ob die Verbesserung auf das schnelle Hochfahren der Produktion in chinesischen Werken zurückzuführen ist oder aber auf eine inzwischen in vielen Ländern gesunkene Nachfrage.

Durch das Schließen von über 450 Ladengeschäften für unbegrenzte Zeit kann Apple zudem auf einen weiteren Bestand an Hardware zurückgreifen, die nun womöglich in den Online-Handel umgeschichtet wird. In China hat der Konzern seine Retail-Stores inzwischen wieder geöffnet. Wegen der Corona-Krise hatte Apple schon Mitte Februar gewarnt, man werde hinter der Umsatzprognose zurückbleiben: Neben der begrenzten Produktion verwies der Konzern auch auf eine einbrechende Nachfrage in China – dies dürfte inzwischen auch für weitere wichtige Märkte wie Europa und USA gelten.

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(lbe)