iPhone-Management-Werkzeug iMazing mit neuem Fotomodus

Das Tool, das auch iPads unterstützt, bietet einen erweiterten Zugriff auf die Mediathek von Apple-Geräten – was die Arbeit deutlich erleichtern kann.

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(Bild: DigiDNA)

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Das beliebte iOS- und iPadOS-Management-Werkzeug iMazing hat neue Funktionen erhalten. Mit der neuen Version 2.11 für macOS wurde eine überarbeitetes Feature zur Verwaltung von Fotos auf iPhone, iPad und iPod touch eingeführt.

Die neue Foto-Sektion arbeitet nun signifikant schneller als früher – dank "Streaming" stehen auch umfangreiche Mediatheken ohne Wartezeit bereit. Ein Abgleich ist nicht notwendig, Fotos und Videos werden direkt vom angeschlossenen Mobilgerät übertragen und angezeigt. Dies ist sowohl mittels Lightning- beziehungsweise USB-C-Kabel als auch via WLAN möglich, wenn die Funkverbindung zuvor freigegeben wurde.

Das Foto-Management erhält einen neuen Vollbildmodus, bei dem auch parallel Metadaten angezeigt werden können. iMazing erlaubt so, große Fotodatenbanken deutlich schneller zu überblicken, als dies auf dem iOS- beziehungsweise iPadOS-Gerät selbst möglich wäre. Eine mächtige Exportfunktion erlaubt auf Wunsch das Übertragen des Materials auf den Mac. So kann man beispielsweise selektieren, ob man Live-Fotos haben möchte, Panoramen ausschließen sowie Time-lapse- und Slo-mo-Aufnahmen einzeln exportieren. Noch schneller geht Drag & Drop – so kann man übrigens auch Bilder vom Mac aufs iPhone schicken.

Weiterhin zeigt iMazing an, wenn das iPhone mehrere Assets pro Aufnahme gespeichert hat – etwa, sobald das 11 Pro mehr als nur den angezeigten Bildausschnitt aufnimmt, um später ein intelligentes Re-Framing zu ermöglichen. Neben den Fotos und Videos auf dem iOS- beziehungsweise iPadOS-Gerät selbst kann die neue Foto-Sektion in iMazing auch auf eventuell vorhandene Backups zugreifen und so bereits gelöschte Aufnahmen wieder zugänglich machen. Die Übersicht kennt außerdem Apples "Moments"-Ansicht – neben einer Grid- und Listendarstellung.

iMazing 2.11 kostet als Einzellizenz für einen Rechner 40 Euro.Ein Zweierpack ist für 45 Euro zu haben, eine Familienlizenz (fünf Macs) kostet 60 Euro. Lobenswerterweise gibt es keine Abogebühren, alle 2.x-Updates sind enthalten. Die App kann außerdem auch mit diversen Funktionen kostenlos verwendet werden, dazu zählt ein Backup-Feature sowie ein Klingeltonmanagement. (bsc)