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iPhone: Netzbetreiber-Update soll iMessage-Probleme ausräumen

Die jüngsten Netzbetreibereinstellungen von Telekom, Vodafone und O2 sollen offenbar dafür sorgen, dass iPhones zur iMessage-Aktivierung nicht länger gehäuft kostenpflichtige SMS ins Ausland versenden.

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Aktualisierte iPhone-Netzbetreibereinstellungen sollen Probleme mit der iMessage-Aktivierung bei deutschen Mobilfunkanbietern ausräumen. Die neue Version 28.3 für Telekom, Vodafone und O2 enthält “Vorbereitungen zur Verbesserungen bei der iMessage-Aktivierung” in Hinblick auf einen gehäuften Versand von Aktivierungs-SMS-Nachrichten ins Ausland. Dies soll durch die Vorbereitungen nun nicht mehr auftreten, erklären sowohl Support-Mitarbeiter von Vodafone als auch Telekom. Apple selbst führt öffentlich keine Informationen über die Änderungen des jüngsten Netzbetreiber-Updates auf.

Nutzer klagen seit Ende Mai über erhebliche Probleme bei der Aktivierung von iMessage. Die Anmeldung neuer Rufnummern für Apples Messaging-Dienst schlug dabei fehl – oder ließ länger auf sich warten. Für die von iOS automatisch mehrfach vorgenommen Aktivierungsversuche werden dabei jeweils stille SMS an Apples Aktivierungsserver in Großbritannien geschickt. Dies kostet gewöhnlich rund 30 Cent pro Stück und kann so schnell Beträge im ein- bis zweistelligen Eurobereich produzieren – die Mobilfunkbetreiber wollten die durch den Fehler anfallenden Kosten aber übernehmen.

Nach der Bereitstellung der Netzbetreibereinstellungen in Version 28.3 sind die Berichte über iMessage-Aktivierungsprobleme deutlich zurückgegangen. Sollte das Update nicht automatisch eingeblendet werden, lässt es sich über den Aufruf der iOS-Einstellungen unter “Allgemein” - “Info” einleiten. Dort kann man im Eintrag “Netzbetreiber” auch nachsehen, ob die aktuelle Version 28.3 schon installiert ist.

Dem Vodafone-Support zufolge bringt das Netzbetreiber-Update eine weitere Neuerung: WLAN-Anrufe sind nun auch mit dem iPhone 5c und iPhone 5s möglich – wenn iOS 10.3.2 installiert ist. Bislang war ein iPhone 6 die Mindestvoraussetzung. Ob diese Neuerung auch für Telekom und O2 gilt, bleibt vorerst unklar. (lbe)