Menü

iPhone: Petition pro Klinkenanschluss überschreitet 200.000 Zeichner

Gerüchte, dass Apple mit dem "iPhone 7" auch ein Ende der Standardkopfhörerbuchse plant, haben zu einer höchst erfolgreichen Petition geführt – obwohl von Apple selbst kein Wörtchen dazu kam.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 28 Beiträge

Eine 3,5-mm-Miniklinke.

(Bild: Wollschaf / Wikipedia / cc-by-sa-3.0)

Von

Apples angebliche Pläne für ein Ende der Klinkenbuchse beim "iPhone 7" schlagen im Internet hohe Wellen: Die konsumkritische US-Organisation "Sum of Us" hat mit einer Petition gegen die Idee großen Erfolg. Das Ziel von 10.000 Mitzeichnern war schnell erreicht, aktuell sollen fast 205.000 Menschen das Begehren an Apple unterschrieben haben.

In der Petition heißt es, Apple plane, "jeden seiner Kunden abzuzocken". "Apple is ditching the standard headphone jack to screw consumers and the planet", so "Sum of Us" deutlich. Das Ende des 3,5-mm-Klinkenanschlusses sorge dafür, dass Kunden alle ihre Kopfhörer ersetzen müssten. "Das allein wird Berge von Elektronikschrott produzieren, die wahrscheinlich nicht recycelt werden." Dass Apple mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Adapter anbieten könnte, bleibt hier allerdings unerwähnt.

"Sum of Us" behauptet weiter, der Plan passe "genau in Apples Geschäftsstrategie". Der Konzern habe vor einigen Jahren seinen iPod-Dock-Anschluss ausgetauscht, was dazu geführt habe, dass "zahllose Strippen, Kabel und Ladegeräte obsolet" geworden seien. Auch hier hatte Apple allerdings Adapter verkauft.

Spekulationen, dass Apple beim für den Herbst erwarteten "iPhone 7" ein Ende der Miniklinkenbuchse einleiten könnte, gibt es schon seit November. In dieser Woche kamen neue Gerüchte aus der Lieferkette sowie aus informierten Kreisen hinzu. Apple selbst hat sich noch nicht geäußert – und dürfte dies auch nicht tun.

Sinn und Zweck der Übung: Bei Weglassen des Anschlusses könnte Apple Platz sparen und die Geräte dünner machen. Kopfhörer mit Lightning-Anschluss sind bereits im Handel. (bsc)