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iPhone-Sprachnachrichten klingen mit iOS 12.2 besser

Mit Wechsel auf den Opus-Codec wertet Apple die Qualität von iMessage-Audionachrichten erheblich auf.

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Apple

(Bild: dpa, Mark Lennihan/AP/Archiv)

Mit Apples Nachrichten-App verschickte Sprachnachrichten klingen künftig weniger blechern. In der jüngsten Beta von iOS 12.2 und macOS 10.14.4 hat das Unternehmen den verwendeten Code gewechselt: Statt weiter auf Adaptive Multirate Codec (AMR) mit nur 8000 Hz zu bauen, kommt nun der Opus-Codec im CAF-Container mit 24.000 Hz zum Einsatz. Eine Unterstützung für Opus und Flac hat Apple mit iOS 11 im Jahr 2017 nachgeliefert.

Die Änderung hat zur Folge, dass die iMessage-Audionachrichten deutlich lauter und klarer klingen als bisher, wie Macrumors berichtet. Die bessere Audioqualität durch Opus ist nur vorhanden, wenn sowohl das Gerät des Senders als auch des Empfängers die aktuelle Beta des Betriebssystems einsetzt. Schickt man eine Sprachnachricht an Nutzer mit der aktuellen iOS-Version 12.1.4 klingt diese wie gewohnt, heißt es weiter.

Die besser klingenden CAF-Dateien mit Opus-Codec nehmen etwas mehr Speicherplatz ein als AMR, wie Macrumors anmerkt. Audionachrichten werden Apples Standardeinstellung zufolge zwei Minuten nach dem Abspielen von der Nachrichten-App aber sowieso automatisch gelöscht, wenn der Nutzer dies nicht verhindert.


Die allgemeine Veröffentlichung von iOS 12.2 wird bis Ende März erwartet und könnte rund um Apples Show Time-Event am 25.3. erfolgen. iOS 12.2 bereitet iPhones auf neue AirPods vor – und macht sie zur TV-Fernbedienung. (lbe)