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iPod shuffle schwer zu kriegen

Der bislang stets gut verfügbare Einsteiger-MP3-Spieler von Apple ist in den USA und Europa plötzlich schlechter in den Retail- und Online-Läden des Konzerns zu haben. Das nährt Spekulationen um ein Ende des Geräts.

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iPod shuffle möglicherweise vor dem Aus

iPod shuffle: Billigster Einstieg in Apples Musikwelt – ohne Display.

(Bild: Apple)

Wenn Apple-Hardware ohne Angabe von Gründen plötzlich in den eigenen Vertriebskanälen des Konzerns nur noch schlecht zu bekommen ist, heißt das häufig nur eines von beidem: Entweder kündigen sich neue Modelle einer Produktline an – oder die Kalifornier haben sich dazu entschlossen, eine solche einzustellen.

Beim iPod shuffle, den es in seiner jetzigen Form bereits seit 2010 gibt, scheinen sich nun solche Veränderungen anzukündigen. Wie ein Blick sowohl in die Verfügbarkeitsanzeige amerikanischer Apple Retail Stores als auch im Apple Online Store in Europa und anderswo zeigt, ist der kleine Musikspieler aktuell nur schwer erhältlich.

In Deutschland wartet man so momentan sieben bis zehn Geschäftstage bis zum Versand des Aluknopfs – egal in welcher der acht verfügbaren Farben. Der iPod shuffle verfügt über keinen Bildschirm und wird über große Tasten bedient; hinzu kommt eine "Voice Over"-Sprachansage. Das Gerät enthält einen für heutige Zeiten minimalen Speicher von 2 GByte, dafür ist es mit 49 Euro die billigste Möglichkeit, in Apples Musik-Hardware-Segment einzusteigen.

Andere Musikspieler wie der iPod touch und der iPod nano, beide ebenfalls von Apple seit längerem nicht mehr aktualisiert, sind problemlos zu haben und als "auf Lager gemeldet". Zuletzt hatte Apple im Musikbereich den lange vernachlässigten iPod classic eingestellt. Firmenchef Tim Cook hatte dies mit schrumpfender Nachfrage und schlechter Verfügbarkeit passender Komponenten begründet. (bsc)