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iTunes Ade: Apple bringt angeblich iOS-Musik-App auf den Mac

Mit macOS 10.15 scheint Apple das Urgestein iTunes aufzuspalten: Zur angekündigten TV-App gesellen sich wohl eigenständige Musik- und Podcasts-Apps.

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iTunes gab es nie für iOS – nur eine iTunes-Store-App.

(Bild: dpa, Ole Spata/Archiv)

Apple arbeitet an der Portierung weiterer iPad-Apps auf macOS: Das nächste große Update des Betriebssystem werde eigenständige Apps für Musik und Podcasts auf den Mac bringen, wie 9to5Mac unter Berufung auf mit der Entwicklung vertraute Personen berichtet. Zusätzlich sei eine Überarbeitung der Bücher-App geplant, die künftig auch auf dem Mac Audiobücher beherbergen soll – wie jetzt schon auf iOS-Geräten.

Die neuen Apps greifen auf Apples Marzipan-Technik zurück, merkt 9to5Mac an. Sie soll es Entwicklern leichter machen, iPad- und wohl später auch iPhone-Apps auf den Mac zu bringen. Das Unternehmen strebe an, bis 2021 einen zentralen App Store zu entwickeln, in dem Universal-Apps für iPhone, iPad und Mac vertrieben werden, hieß es im Vorfeld. Ein entsprechendes SDK für Drittentwickler wird zur Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni erwartet, dort dürfte der Konzern auch iOS 13 und macOS 10.15 vorstellen.

Zum Funktionsumfang der Musik-App sind bislang keine Details durchgedrungen. Sie beherbergt den Streaming-Dienst Apple Music, bietet aber nur sehr begrenzte Funktionen zur Verwaltung großer lokaler Musikbibliotheken.

Apple hat für Herbst bereits eine Mac-Version der TV-App angekündigt, die Zugriff auf Spielfilm- und Serien-Inhalte aus dem iTunes Store gibt – sowie auf TV-Content von Fernsehsendern und Apples geplanten Streaming-Dienst Apple TV+. Die Ankündigung hat bereits die Spekulationen angefacht, dass der altgediente Medienplayer iTunes aufgeteilt wird. Die erwarteten Apps decken alle dort versammelten Inhalte-Kategorien ab.

Apple TV+ (16 Bilder)

Distributor

Apple tritt als Distributor für andere Streaming-Angebote auf, bringt aber auch einen eigenen Streaming-Dienst. Eine neue Apple TV App kommt. Peter Stern, VP für Services, durfte sie vorstellen.

Dem Bericht zufolge bleibt iTunes vorerst aber weiterhin in das Mac-Betriebssystem integriert, um die lokale Synchronisation mit iPhones, iPads und iPods zu ermöglichen. Eine aktive Weiterentwicklung mit Funktionserweiterungen scheint wenig wahrscheinlich. Bestimmte Komponenten wie der Zugriff auf den App Store wurden bereits entfernt.

Welche Pläne Apple für die Windows-Version von iTunes hegt, bleibt unklar. Sie dürfte ebenfalls fortbestehen, da sie – ebenso wie die Mac-Version – essentiell zur lokalen Synchronisation sowie zur Problembehebung ist, um etwa ein iPhone im Problemfall wiederherstellen zu können.

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(lbe)