iTunes Match: Apple veröffentlicht weitere Details

In den USA läuft iTunes Match mittlerweile auf vollen Touren. Noch ist unklar, wann der neue Musikabgleichdienst auch nach Europa kommt.

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Von
  • Ben Schwan

Nach langer Wartezeit war es am gestrigen Abend endlich soweit: Apple stellte seinen neuen Musikabgleichdienst iTunes Match für den amerikanischen Markt bereit. Während Europa noch länger warten muss, können US-Nutzer seit Montag bis zu 25.000 Songs aus dem eigenen Musikarchiv per iCloud auf bis zu 10 Geräten nutzen – plus einer unlimitierten Anzahl an bei iTunes erworbenen Songs, sollten diese weiterhin im Apple-Angebot vorhanden sein.

Der Computerkonzern veröffentlichte mittlerweile weitere Details zur Nutzung des Dienstes, der in seinem Umfang und mit einem Preis von knapp 25 US-Dollar im Jahr bislang konkurrenzlos sein dürfte. Das gestern ebenfalls veröffentlichte iTunes 10.5.1 bringt die notwendige iTunes-Match-Integration. So gibt es neue iCloud-Symbole, die den Status einzelner Songs signalisieren. Apple erlaubt nur Titel für das Hochladen, die weniger als 200 MByte groß sind. Songs, die mit 96 Kbps oder einer noch niedrigeren Bitrate komprimiert sind, werden ebenfalls abgelehnt – auch für das Matching.

Die neuen iTunes-Match-Symbole in iTunes 10.5.1.

Wer Schwierigkeiten hat, das 25.000-Songs-Limit einzuhalten, kann eine neue iTunes-Bibliothek anlegen, wie die Kollegen von der Macworld anmerken. Nutzer aus Europa, die einen US-iTunes-Account besitzen, können bei iTunes Match nicht mitmachen – Apple setzt eine US-Kreditkarte voraus, da diese jährlich automatisch belastet wird. Der amerikanische Dienst kann zudem nicht mit gekauften Songs umgehen, die in einem ausländischen iTunes-Laden erworben wurden und per DRM geschützt sind.

Weitere Details mit Fragen und Antworten zu iTunes Match liefert Apple in einem Troubleshooting-Dokument. Potenziell lesenswert sind außerdem Supportartikel zum Löschen von iTunes-Match-Titeln, zum Hinzufügen von Geräten sowie zum iTunes-Match-Abo an sich. Apple scheint es derzeit außerdem zu erlauben, die Musik mehrerer Apple-IDs unter einem iTunes-Match-Account zu konsolidieren. (bsc)