iTunes wohl wirklich vor dem Aus

Apple hat diverse Marketingkanäle gestrichen, in der die Medienverwaltung genannt wurde – und URLs sind auch schon umgestellt.

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iTunes gibt's auch für Windows – was wohl daraus wird?

(Bild: Apple)

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Offenbar nähert sich nun tatsächlich das Ende von iTunes. Nach diversen Gerüchten über das Aus des traditonsreichen Tools aus den letzten zwei Monaten macht nun Apple selbst Anstalten, seine Medienverwaltung in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Immerhin 18 Jahre lang begleitete die Anwendung die Mac-Nutzer, seit 2003 gab es auch eine Windows-Version. Eine Vorstellung der neuen Strategie könnte heute Abend bei der WWDC-Keynote in San Jose erfolgen.

Zum Wochenende hat Apple diverse Marketingkanäle gestrichen oder verändert, in denen iTunes bislang aufgetaucht war. Die iTunes-Seite auf Facebook ist ohne Inhalte – Videos, Fotos und Postings sind weg. Auf Instagram hat das iTunes-Profil ebenfalls keine Bilder mehr und verweist stattdessen auf die Apple-TV-Seite. Zudem leitet Apple seit kurzem diverse URLs, die bislang den Begriff iTunes enthielten, auf andere Adressen um. Aus "itunes.apple.com" für Songs wurde zum Beispiel "music.apple.com", App-Links landen nun statt auf "itunes.apple.com" auf "apps.apple.com" und Fernsehserien, Filme, Podcasts und Bücher haben ebenfalls URLs ohne iTunes, also "tv.apple.com", "movies.apple.com", "podcasts.apple.com" und "books.apple.com".

Der üblicherweise gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman hat ähnliche Berichte vernommen. Demnach wird Apple drei neue Programme für den Mac veröffentlichen: Music, TV und Podcasts, die allesamt iTunes ersetzen sollen. Ohne iTunes soll ein Management von iOS-Geräten über die Music-App erfolgen. 9to5Mac hatte letzte Woche bereits erste, wenn auch noch sehr leere, Screenshots der TV- und der Music-App für macOS publiziert. Was auf Windows-Seite passiert, ist bislang noch nicht durchgedrungen – möglicherweise gibt es hierfür Portierungen der drei Anwendungen; zumindest für Music müsste es eine geben.

Im April gab es Berichte, laut denen Apple für macOS die Music-App von iOS übernehmen möchte – sie also mittels der Schnittstelle Marzipan portieren könnte. Mittlerweile heißt es aber, die Anwendung basiere weiterhin auf iTunes. Das hätte zumindest einige Vorteile: So können Features, die die Nutzerschaft seit langem schätzt, beibehalten werden, darunter smarte Wiedergabelisten, ein breites Bibliotheksmanagement, die Synchronisation mit iOS-Geräten und iPods sowie – das soll angeblich ebenfalls weiter möglich sein – das Beschreiben und Lesen optischer Medien. Gurman von Bloomberg bekräftigte außerdem Spekulationen über einen eigenen App Store für die Apple Watch sowie iPad-Funktionen, die das Gerät stärker zu einem Notebook-Ersatz machen.

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(bsc)