Menü
Mac & i

macOS 10.13.4: DisplayLink & Co. bleiben dunkel

Apples jüngstes High-Sierra-Update kommt mit USB-Grafiklösungen nicht mehr zurecht. Probleme gibt es auch mit Apps, die den Desktop auf iOS-Geräte erweitern.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 14 Beiträge
macOS 10.13.4: DisplayLink & Co. bleiben schwarz

Duet Display gehört zu den betroffenen Programmen.

(Bild: Entwickler)

Apples vor Ostern erschienenes High-Sierra-Update 10.13.4 verursacht Probleme mit verschiedenen Apps und Treibern, die spezielle Grafikfunktionen nutzen. Diese setzen entsprechende Geräte und Features zunächst außer Betrieb, ohne dass es eine direkte Abhilfe gäbe. So warnt der Anbieter der DisplayLink-Software, mit der sich Videosignale per USB-Kabel vom Mac über Docks, Adapter oder USB-Displays ausgeben lassen, explizit vor dem Upgrade.

Während Audio und Ethernet weiter funktionierten, bleibe der externe Bildschirm nach der Aktualisierung dunkel, warnt der Hersteller. Betroffen ist auch der jüngste vollständige DisplayLink-Treiber 4.1. Die DisplayLink-Macher haben Apple laut eigenen Angaben informiert und arbeiten an einer Lösung. Ein neuer Betatreiber mit der Versionsnummer 4.3 soll den Klonmodus wieder ermöglichen, aber weder ein Spiegeln noch Erweitern des Bildschirms erlauben, was die Funktionen stark einschränkt. Wer beide Modi benötigt, solle zunächst auf macOS 10.13.3 bleiben, hieß es – allerdings enthält macOS 10.13.4 diverse sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen.

Weiterhin unter macOS 10.13.4 nicht mehr funktionsfähig sind mehrere Apps, mir denen sich der Bildschirm auf iOS-Geräte wie iPads erweitern lässt. Dazu gehören Duet Display, Air Display und iDisplay, die allesamt entweder nicht mehr ihre Arbeit tun (Verbindung nicht möglich) oder auf dem Mac schlicht abstürzen. Auch deren Anbieter arbeiten an Updates; es ist allerdings denkbar, dass Apple selbst zunächst Fehler beheben muss.

macOS 10.13.4 hatte eine offizielle eGPU-Unterstützung für kompatible Macs gebracht. Ob diese für die Grafikprobleme mitverantwortlich ist, blieb zunächst unklar – allerdings steckte auch schon in macOS 10.13.3 ein – zunächst in Betaform verfügbarer – eGPU-Support. (bsc)