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macOS 10.13.5: High Sierra unterstützt Nachrichten in iCloud

Auf iPhone und iPad folgt der Mac: Dort können Nutzer nun ebenfalls iMessages in Apples iCloud auslagern. Das High-Sierra-Update schließt auch gravierende Sicherheitslücken.

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High Sierra

(Bild: Apple)

Apple hat am Freitagabend macOS 10.13.5 veröffentlicht – drei Tage nach iOS 11.4. Das Update ergänzt die Nachrichten-App in High Sierra um Unterstützung für "Nachrichten in iCloud": Nach iPhone und iPad mit iOS 11.4 können Nutzer dadurch nun auch auf dem Mac Apples neuen iCloud-Dienst aktivieren, der Konversationen auf allen Geräten synchron halten soll. Die Auslagerung der Nachrichten auf Apples Server gibt zudem lokalen Speicherplatz frei, wie das Unternehmen betont.

"Nachrichten in iCloud" verbessert die Verwendung von Apples Messaging-Dienst auf mehreren Geräten. So sollen auf einem Gerät gelöschte Nachrichten auch auf allen anderen eigenen iPhones, iPads und Macs aus dem Konversationsverlauf verschwinden. Auf der Apple Watch bleiben die gelöschten Nachrichten derzeit noch erhalten, dabei handelt es sich vermutlich um einen Bug, den Apple mit einem kommenden Update ausräumen wird.


Der neue Dienst ändert nichts an der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von iMessage, betont Apple. Allerdings wird der Schlüssel für "Nachrichten in iCloud" mit in das iCloud-Backup von iOS-Geräten aufgenommen und kann so theoretisch von Apple (und Strafverfolgern) eingesehen werden.

Wie üblich erklärt Apple, dass macOS 10.13.5 die "Stabilität, Leistung und Sicherheit" des Macs verbessern soll, nennt aber keine weiteren Details zu Neuerungen und Fehlerbehebungen, abgesehen von zwei spezifischen Anpassungen für den Einsatz von Konfigurationsprofilen.

macOS 10.13.5 schließt eine lange Reihe von Sicherheitslücken, darunter mehrere kritische, die Programmen das Ausführen von Schadcode mit Kernel-Rechten erlauben, wie der Hersteller aufführt. Für macOS 10.12 Sierra und 10.11 El Capitan steht ein gesondertes Sicherheits-Update 2018-003 zum Download bereit sowie Safari 11.1.1. Der Browser enthält Schwachstellen, die das Einschleusen von Schadcode bei Aufruf einer manipulierten Webseite erlauben – diese Lücken dürfte Apple auch in iOS 11.4 behoben haben – Details dazu stehen aber immer noch aus. (lbe)