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macOS 10.14.1 mit neuen Emojis und Gruppen-FaceTime

Apple hat am Dienstagabend die erste größere Aktualisierung für Mojave publiziert. Für die Vorgänger Sierra und High Sierra gibt es Sicherheitsupdates.

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macOS Mojave

Mojave auf verschiedenen Maschinen.

(Bild: Apple)

Der Dienstagabend brachte für Apple-Kunden viele Updates. Der Konzern hat neben iOS 12.1, tvOS 12.1, einer neuen HomePod-Firmware und dem zwischenzeitlich wegen schwerwiegender Probleme zurückgezogenen watchOS 5.1 auch macOS 10.14.1 publiziert.

Die Aktualisierung liefert die auch in iOS 12.1 implementierte Gruppen-FaceTime-Funktion, mit der sich mit bis zu 32 Personen per verschlüsseltem Videochat kommunizieren lässt. Endgeräte können andere Macs sein sowie kompatible iOS-Geräte. Weiterhin stecken in macOS 10.14.1, das die erste größere Aktualisierung des auch Mojave genannten Betriebssystems ist, über 70 neue Emojis. Auch diese sind in iOS 12.1 vorhanden, watchOS 5.1 brachte sie ebenfalls mit.

Weiterhin verfügbar ist der Browser Safari 12.0.1, der Fehlerbehebungen und Security Fixes enthält. Er ist auch für macOS 10.13 (High Sierra) und 10.12 (Sierra) erhältlich. macOS 10.14 kommt mit einer großen Menge an gestopften Sicherheitslücken, wie Apple in einem Supportdokument aufführt. Teilweise sind diese auch in Security-Aktualisierungen für Sierra ("Security Update 2018-005 Sierra") und High Sierra ("Security Update 2018-001 High Sierra") enthalten, die zeitgleich publiziert wurden.

Bugs stecken in vielen Systembereichen – von der Denial-of-Service-Attacke über Speicherfehler bis hin zu aus der Ferne ausnutzbaren Bugs. Der Sicherheitsforscher Kevin Backhouse demonstrierte auf Twitter einen der Kernel-Fehler. Mit diesem ist es möglich, Macs mit High Sierra per WLAN "abzuschießen", so lange sich diese im gleichen Netzwerk befinden. Unter iOS 11 soll die Methode ebenfalls funktionieren. Verschiedene weitere Probleme werden von Apple als Remote-Code-Execution-Bugs bezeichnet; Backhouse nennt sie "extrem ernst". Sie wurden teilweise bereits vorher behoben, nun aber auch in Sierra.

Zusammen mit macOS 10.14.1 und den Sicherheitsupdates für High Sierra und Sierra – El Capitan (10.11) scheint nicht mehr weitergepflegt zu werden – veröffentlichte Apple auch ergänzende Informationen zu älteren Lücken, die bereits vor Wochen mit macOS 10.14 behoben wurden. Diese Strategie fährt Apple seit einigen Updates; warum dies so ist, hat der Konzern bislang noch nicht kommuniziert.

[Update 01.11.18 12:09 Uhr:] Apple hat außerdem seine Medienverwaltung iTunes in Version 12.9.1 veröffentlicht. Diese enthält offenbar nur Fehlerbehebungen. Unter Windows wurden zudem Sicherheitslücken gestopft. (bsc)