macOS 10.15.3: Mail-Bug gefixt, Active-Directory-Konfiguration angeschlagen

Das jüngste Update des Mac-Betriebssystems hat nervige Probleme behoben, bringt aber auch neue mit sich, wie Nutzer melden.

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macOS 10.15.3: Mail-Bug gefixt, Active Directory umgemodelt

macOS 10.15 – hier auf einen Pro Display XDR von Apple.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Die jüngste Version von macOS Catalina, 10.15.3, steht seit Ende Januar zum Download bereit. Apple hatte diesmal nahezu keine Informationen mitgeteilt, welche Verbesserungen die mehrere Gigabyte schwere Aktualisierung mitbringt – es hieß nur, die Farbdarstellung bei Verwendung des neuen Pro Display XDR sei optimiert worden, genauso wie die 4K-Multi-Stream-Ausgabe mit HEVC und H.264 beim MacBook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm. Inzwischen haben Nutzer allerdings weitere Details entdeckt.

So soll ein äußerst problematisches Verhalten abgestellt worden sein, das bereits seit macOS 10.15.0 besteht und Datenverluste in Apple Mail provozieren konnte – ausgerechnet beim Upgrade der Datenbank. Ob ein Crash-Bug im Zusammenhang mit der Verwendung der Backup-Technik Time Machine ebenfalls behoben wurde, ist derzeit noch unklar. macOS 10.15.3 bringt außerdem Fixes für mehrere teils kritische Sicherheitslücken mit und sollte schon deshalb eingespielt werden.

Ein Kompatibilitätsproblem mit der beliebten Easy-Scan-App von HP besteht laut Userberichten ebenfalls nicht mehr – dem Einlesen von Dokumenten über Multifunktionsdrucker des Herstellers sollte nichts mehr im Wege stehen. Veränderungen gab es bei der Behandlung von Active-Directory-Installationen. Hier melden Betroffene, dass Domain-Admin-Gruppen plötzlich Nutzer verlieren. Administratoren sollten dies überprüfen. Angeblich behebt sich der Fehler von selbst, wenn die Konfiguration das nächste Mal frisch abgerufen wird.

Weiterhin hat Apple im "/etc/"-Verzeichnis herumgefuhrwerkt. "/etc/ssh/ssh_config", "/etc/sudoers" sowie Modifikationen in "/etc/pam.d" wurden nach Installation zurückgesetzt auf Standardwerte. Profis wurden davor allerdings nicht offiziell gewarnt – sie merken die Änderung erst nach der Installation durch die dann defekte Konfiguration. (bsc)