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macOS High Sierra: VR-Support für eGPUs braucht noch eine Weile

Zwar können zahlende Developer die Virtual-Reality-Entwicklung am MacBook Pro dank DevKit bereits testen. Endanwender müssen sich aber bis nächstes Jahr gedulden, wie Apple in einer Fußnote erwähnt.

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Zu den Highlights in macOS High Sierra zählt die offizielle VR-Unterstützung, die auf MacBook-Pro-Maschinen mittels eGPU verwendet werden kann. Allerdings scheint Apple hier noch an den entsprechenden Treibern zu basteln und wird die Technik zunächst nicht offiziell für Endkunden anbieten. Wie einem Übersichtsdokument zu macOS 10.13 zu entnehmen ist, ist die Entwicklung von VR-"Erfahrungen" mit Komponenten wie dem HTC-Vive-Headset, Software wie Final Cut Pro X, SteamVR, Unity Editor und Epic Unreal 4 Editor beim eGPU-Einsatz erst für "Frühjahr 2017" geplant.

Dagegen werden der aktuelle iMac mit 5K-Bildschirm, der bereits verfügbar ist, sowie der Ende 2017 erscheinende iMac Pro VR-Anwendungen mit High Sierra offenbar vom Start weg unterstützen – sobald macOS 10.13 verfügbar ist, was wohl im September der Fall ist.

Apple scheint sich für die eGPU-Unterstützung aber mehr Zeit mit dem Testen lassen zu wollen. Das Unternehmen bietet seit Anfang Juni ein eGPU-Kit für Entwickler an, mit dem die VR-Unterstützung in der aktuellen High-Sierra-Beta bereits ausprobiert werden kann – wenn auch zu einem in Deutschland mit 889 Euro sehr hohen Preis. Im Paket enthalten ist ein externes Thunderbolt-3-Gehäuse von Sonnet und eine Radeon RX 580 von AMD mit 8 GByte VRAM.

Zudem gibt es noch technische Einschränkungen. Aktuell lässt sich mit dem eGPU-Developer-Kit etwa der interne MacBook-Pro-Bildschirm nicht auf einem externen Display spiegeln, der Mac muss ständig geöffnet bleiben und auch der Ruhezustand lässt sich nicht problemlos aktivieren. HDMI-Audio wird über die externe GPU nicht offeriert und automatisch anmelden lässt sich der Benutzer auch nicht. USB-C-Bildschirme werden nicht unterstützt und das interne Display wird von der eGPU nicht beschleunigt. (bsc)