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macOS High Sierra: Wacom und weitere Firmen warnen vor Update

Mehrere Entwickler weisen Nutzer auf Probleme mit macOS 10.13 hin und raten, mit dem System-Update noch zu warten. Neben Wacom sind auch Programme von Adobe sowie Microsoft betroffen – und weitere.

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High Sierra

macOS 10.13 wird von Apple als "High Sierra" geführt.

(Bild: Apple)

Kurz vor der für diesen Montagabend erwarteten Freigabe von macOS 10.13 High Sierra informieren mehrere Firmen über Inkompatibilitäten, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeräumt werden sollen. Der Grafiktablett-Hersteller Wacom hat seine Kunden angewiesen, mit dem Update noch zu warten, da der bestehende Wacom-Treiber für macOS 10.12 in High Sierra nicht länger funktioniert – Grafiktabletts des Herstellers funktionieren also nach einer Aktualisierung nicht mehr am Mac. Ein neuer Wacom-Treiber für macOS 10.13 soll “spätestens” Ende Oktober fertig sein, teilte die Firma mit.

Adobe Illustrator CC 2017 hat mehrere Probleme im Zusammenspiel mit macOS 10.13, auf die das Unternehmen schon seit längerem hinweist. Auf Macs mit dem neuen Dateisystem APFS kann es passieren, dass die Layoutanwendung gar nicht mehr startet – oder Fehler beim Öffnen von Dateien oder Anlegen eines Dokumentes anzeigt. Das Unternehmen arbeite mit Apple daran, die Fehler so schnell wie möglich zu beheben, erklärt der Support des Herstellers – hat bisher aber offen gelassen, wann ein Update für Illustrator erscheint.

Wie in den vergangenen Jahren schon, stehen besonders bei Herstellern von Audio-Software noch Updates aus, die Unterstützung für macOS High Sierra bringen. So warnt beispielsweise die Firma Serato ihre Kunden davor, das Update einzuspielen, die Anwendung Serato DJ sei noch nicht kompatibel – sie hoffe aber, die Testläufe baldmöglichst abzuschließen. Auch Steinberg empfiehlt, die Aktualisierung auf 10.13 vorerst aufzuschieben. Das Unternehmen wolle erst Ende Oktober mit den Testläufen beginnen, das gleiche gilt für Windows 10 Fall Creators.

macOS High Sierra (13 Bilder)

macOS High Sierra

Besonders einfallsreich war Apple bei der Wahl des Namens nicht.

Microsoft Office 2011 wurde nicht mit macOS 10.13 getestet und unterstützt die neue Version offiziell nicht mehr, wie der Software-Konzern schon im Juni ankündigte – der Support für die alte Mac-Version der Office-Suite läuft ohnehin am 10. Oktober aus. Office 2016 hatte anfänglich noch Probleme mit High Sierra, inzwischen hat Microsoft aber bereits mehrere Updates nachgeliefert. Es könne noch Stabilitätsprobleme geben, schrieb der Hersteller zuletzt – Office 2016 werde aber vollständig auf 10.13 unterstützt, sobald Apple das Update allgemein freigibt.

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