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macOS High Sierra: Workaround gegen schwarz bleibende DisplayLink-Bildschirme

Mit macOS 10.13.4 funktionieren über DisplayLink angebundene Monitore nicht mehr am Mac. Ein Workaround über AirPlay soll nun helfen – mit Einschränkungen.

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DisplayLink High Sierra

Mit dem Workaround lassen sich einzelne DisplayLink-Bildschirme über AirPlay ansteuern.

(Bild: DisplayLink)

Der USB-Grafikspezialist DisplayLink hat für Mac-Nutzer eine Beta der gleichnamigen Treiber-Software bereitgestellt: Die neue Version 4.3 Beta 4 verspricht einen Workaround, mit dem sich externe Bildschirme wieder über DisplayLink an Macs betreiben lassen – seit der Veröffentlichung von macOS 10.13.4 Ende März bleiben diese nämlich schwarz.

Externe Bildschirme bleiben seit macOS 10.13.4 dunkel

Der Workaround ermöglicht, ein externes USB-Display im erweiterten Modus mit einer Auflösung von bis zu 1080p am Mac anzuschließen, wie der Hersteller betont. Wer mehrere DisplayLink-Bildschirme einsetzen will oder ein gespiegeltes Bild erfordert, müsse weiterhin auf macOS 10.13.3 oder einer früheren Version verbleiben, schreibt DisplayLink.

DisplayLink warnt prominent vor den Problemen mit macOS High Sierra 10.13.4.

DisplayLink greift auf Apples in das Betriebssystem integrierte AirPlay-Technik zurück. Nach Installation der Beta soll ein angeschlossener DisplayLink-Bildschirm in dem über die Menüleiste zugänglichen AirPlay-Menü auftauchen und sich dann als erweiterter Monitor in Betrieb nehmen lassen. Voraussetzung ist, dass Nutzer in den Mac-Einstellungen für “Monitore” die Funktion “Sync-Optionen bei Verfügbarkeit in der Menüleiste anzeigen” aktiviert haben.

Einschränkungen des DisplayLink-Workarounds

Der Workaround hat eine Reihe von Einschränkungen: Über AirPlay werde zum Beispiel keine Rotation des Bildschirms unterstützt, erklärt DisplayLink, zudem lasse sich ein MacBook nicht in geschlossenem Zustand betreiben, dann wird nämlich auch der externe Monitor wieder schwarz.

Nach jedem Einloggen muss DisplayLink-Hardware zudem aus- und wieder angesteckt werden, damit diese über AirPlay verfügbar ist. Nutzer sollten zudem nur einen DisplayLink-Bildschirm anschließen, da sich lediglich ein derartiger externer Monitor über den AirPlay-Workaround betreiben lässt – und es keine Auswahlmöglichkeit gibt, wenn mehrere davon angeschlossen sind. Ob auch Apple das Problem mit macOS 10.13.5 angeht, bleibt vorerst offen. Das nächste Update für High Sierra befindet sich bereits im Betatest.

[Update 25.5.2018 9 Uhr] Voraussetzung für die Verwendung des Workarounds ist, dass der Mac AirPlay unterstützt. Dies ist bei den meisten Macs ab Baujahr 2011 der Fall, beim 12"-MacBook ab 2015 sowie beim Mac Pro in der 2013er-Ausführung. (lbe)